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Mietwagen im Urlaub

Sparen beim Fahren

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Konsument 7/2005 veröffentlicht: 16.06.2005

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Auto bei Übernahme genau ansehen

Keines der eingeholten Angebote enthält eine Kilometerbegrenzung, das heißt, es ist nichts zusätzlich zu bezahlen, wenn man mehr fährt als ursprünglich angenommen. Diese früher weit verbreitete Praxis konnte die Kosten empfindlich steigern. Dennoch kann es auch heute noch passieren, dass man am Ende mehr bezahlen muss als man glaubte.

So sind sehr oft bestimmte Schäden aus der Deckung der Vollkasko-Versicherung ausgenommen, und zwar genau solche, die auf den schlechten Straßen und in den engen Gassen idyllischer Urlaubsorte besonders oft vorkommen – nämlich Reifenpannen, Bruch der Windschutzscheibe oder ein abgebrochener Rückspiegel. Dieses Risiko lässt sich meist nicht ausschließen; umso wichtiger ist es, schon bei Übernahme des Fahrzeugs diese Punkte genau zu kontrollieren.

Eventuell anfallende Kosten vorher abklären

Wer direkt am Flughafen ins Auto umsteigen will, zahlt dafür unter Umständen etwa 10 Euro extra. Weitere 20 bis 30 Euro, in Einzelfällen auch bis zu 50 Euro, kann es kosten, wenn man das Fahrzeug außerhalb der Schalteröffnungszeiten übernehmen möchte, was bei Charterflügen, die sehr oft auch nachts stattfinden, gar nicht selten vorkommt. Wichtig ist auch, mit dem Vermieter schon vorab eine Vereinbarung zwecks Fahrzeugübernahme bei Verschiebungen und Verspätungen des Fluges zu treffen. Auch Straßenbenützungsgebühren (Road Tax) werden gerne extra vor Ort verrechnet. Größenordnung: etwas mehr als ein Euro pro Tag.

Risiko-Lenker und Mindestalter

Besondere Vorkehrungen treffen die Vermieter häufig gegenüber so genannten Risiko-Lenkern, also jungen Führerscheinneulingen. Meist muss dieses Risiko mit Zuschlagszahlungen für unter 25-Jährige abgegolten werden. Oder es gibt überhaupt ein Mindestalter (z.B. 21 Jahre), wobei man bereits seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen muss, auch zwei oder drei Jahre Führerscheinbesitz werden manchmal verlangt.

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