KONSUMENT.AT - Mietwagen online buchen - Upgrade: höhere Spritkosten

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KONSUMENT 6/2012 veröffentlicht: 22.05.2012

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Realität vor Ort


Man steigt aus dem Flieger, geht zum Mietwagenschalter und erfährt: "Leider ist der Kleinwagen nicht verfügbar, den Sie gebucht haben – aber Sie können einen größeren haben." In diesem Fall sollten Ihnen lediglich die Kosten eines Fahrzeugs der gebuchten Klasse verrechnet werden. Aber die höheren Spritkosten gehen dann zu Ihren Lasten. Ärger kommt auch auf, wenn sich die Familie in einen Kompaktwagen quetschen muss, weil das gebuchte größere Modell schon weg ist. Dann müssen Sie aber wenigstens nur das kleinere Auto bezahlen.

Wagen auf Mängel kontrollieren


Den Vertrag, der Ihnen zur Unterschrift vorgelegt wird, sollten Sie genau lesen. Sonst könnte Ihnen etwas untergejubelt werden, das Sie nicht wollen, etwa eine zusätzliche Versicherung. Wichtig ist, den Wagen bei der Übernahme sorgfältig auf eventuelle Mängel zu kontrollieren (Blech- und Lackschäden, abgefahrene Reifen, Mängel an Bremsen oder Licht). Dass Sie eine potenziell gefährliche Rostlaube ablehnen, sollte sich von selbst verstehen. Aber auch geringfügige Mängel sollten beim Übernehmen und bei der Rückgabe im Mietvertrag notiert werden, damit Sie nicht für fremde Beulen blechen müssen.

Auto von allen Seiten fotografieren


Aus diesem Grunde sollte man den Wagen besser während der Öffnungszeiten der Leihwagenfirma übernehmen und retournieren. Wenn man das Auto auf den Parkplatz abstellen und den Schlüssel einwerfen muss, sollte man wenigstens das Auto von allen Seiten fotografieren, um später beweisen zu können, dass das Auto in tadellosem Zustand zurückgegeben wurde. Und wird am Mietwagenschalter eine Gebühr verlangt, die vorher nicht vereinbart wurde, sollte man sich bestätigen lassen, dass man diese nur unter Vorbehalt der rechtlichen Klärung bezahlt.

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