KONSUMENT.AT - Navigationsgeräte: TomTom, Falk, Medion, Sony, Clarion, Navigon, Garmin, Becker - Navigationsgeräte: TomTom, Falk, Medion, Sony, Clarion, Navigon, Garmin, Becker

Navigationsgeräte: TomTom, Falk, Medion, Sony, Clarion, Navigon, Garmin, Becker

Zielführend

Seite 2 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2008 veröffentlicht: 28.11.2007

Inhalt

Die dauerte im Test nach einem Kaltstart – die Navigationsgeräte waren für mindestens 12 Stunden abgeschaltet worden – beim Sony NV-U92T geschlagene 8 Minuten. Selbst beim Warmstart – nach nur 15 Minuten Betriebsunterbrechung – waren dafür noch 80 Sekunden erforderlich, während z.B. das Clarion MAP 770 dafür nur 2 Sekunden benötigte. Ein Zeitfaktor, den man nicht unterschätzen sollte. 

Wohin will ich?

Bei der Mehrzahl der Geräte erfolgt die Zieleingabe am berührungsempfindlichen Display (Touchscreen) mit Unterstützung der dahinterliegenden Adressen-Datenbank. Drei Navis hören aber auch schon auf „His Master’s Voice“: TomTom GO 720T, Medion GoPal P4410 und Navigon 7110. An diesem liegt es nun zu entscheiden, welche Art von Route berechnet werden soll: die schnellste, kürzeste, schönste? Sollen Autobahnen, Mautstraßen und Fähren gemieden werden oder nicht? Wir haben im Test alle Varianten auf 12 genau daraufhin ausgesuchten Strecken ausprobiert. Dabei interessierte uns die Dauer der Routenberechnung, die Prognose der Fahrzeit und Streckenlänge, die Korrektheit und Nachvollziehbarkeit der Routenwahl sowie die Anzahl der möglichen Varianten.

Was lange währt

Auch bei der für die Berechnung benötigten Zeit zeigten sich erhebliche Unterschiede: So brauchte etwa das Gerät VDO Dayton PN 3000 zur Berechnung einer langen Strecke nur 6 Sekunden (schlug dafür aber eine um 100 Kilometer längere Route vor als alle anderen Systeme), jenes von Blaupunkt hingegen mehr als 6 Minuten. Gute Werte mit 7 bis 14 Sekunden erzielten Clarion MAP 770, Falk E60 Europe und N220L Europe, Medion GoPal P4410 und TomTom GO 720T.

Nur keine Sonderwünsche

Die Hälfte der Geräte berücksichtigte unseren Wunsch nicht, mautpflichtige Strecken zu vermeiden; keines kalkulierte Tempo-30-Zonen und verkehrsberuhigte Straßen in die Berechnung der Fahrzeit ein – die generell zu optimistisch ausfiel. Die tatsächlichen Fahrzeiten waren länger. Kein Navi berücksichtigte im Benutzermodus „Lkw“ das zulässige Gesamtgewicht auf Brücken oder die maximale Durchfahrtshöhe bei Unterführungen. Selbst ausdrückliche Lkw-Durchfahrtsverbote wurden von Navigon 7110 und Sony NV-U92T hartnäckig ignoriert.
Stiefkinder scheinen bei den meisten Herstellern auch die Fußgänger zu sein.

TomTom One XLT Europe für Sightseeing

Wer sich in einer fremden Stadt beim Sightseeing von seinem Navi durch das City-Gewühl leiten lassen möchte, kann zwar sicher sein, nicht zum Geistergeher auf der Autobahn zu werden, für Passanten durchaus begehbare Sackgassen sowie Fußgänger-Durchgänge wurden jedoch von keinem Gerät in den Routenplan einbezogen und führten zu erheblichen Umwegen. In diesem Punkt schnitt das TomTom One XLT Europe am besten ab. Das Gerät von VDO verfügt als Einziges über keinen Fußgängermodus.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen