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Schneeketten

Qualitätsgefälle

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Konsument 12/2004 veröffentlicht: 12.11.2004

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Von 25 bis 456 Euro

Auffällig ist, dass es extreme Unterschiede im Preis gibt. So sind die guten Produkte, die hinter dem Testsieger pewag landeten (Preis: 120 Euro), nur ungefähr halb so teuer, während es Schneeketten gibt, die trotz schlechten Abschneidens fast bis zum Vierfachen der pewag-Kette kosten. Die pewag SportMatik schneidet nicht nur auf Schnee sehr gut ab, sie zeigt auch auf Eis gute Eigenschaften. Obendrein bekam sie in der Haltbarkeit die Note „sehr gut.“ Lediglich die Montage erfordert etwas mehr Übung, weil die Kette vorgespannt werden muss, der neuartige Seilverschluss erleichtert jedoch die Montage.

Ausgewogen gute Eigenschaften weist die Ottinger-Light auf, mit der man außerdem auf Eis am besten vorankommt. Ein gutes Gesamtergebnis lieferten auch König Fly und pewag Brenta-C.

Schnellmontagesystem

Drei Schneekettentypen besitzen ein Schnellmontagesystem. Das ist im Wesentlichen ein Adapter, der mit einer Radschraube an der Felge befestigt wird. Ist dies einmal geschehen, sind diese Ketten wirklich einfach aufzuziehen. Alle drei, nämlich RUD-comfort Centrax, Confon Spike Spider Sport und Maggi Trak erreichten jedoch im Punkt Traktion auf Schnee nur ein „nicht zufriedenstellendes“ Ergebnis, für die Rud-Comfort gilt das auch auf Eis.

Anlegen der Ketten

Die Prozedur des Anlegens ist im Grunde bei allen Ketten sehr ähnlich. Das Kettennetz wird über den Reifen gelegt. Dann wird das Spannseil oder der Ring hinter dem Reifen eingehängt. Zum Schluss wird die Spannkette auf der Vorderseite festgezogen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wehrt sich heute keine Kette mehr gegen das Montiertwerden.

Ein äußerst bescheidenes, „nicht zufriedenstellendes“ Ergebnis erreichte die billigste Kette (Maggi ice-block für 25 Euro) im Test. Sie besitzt übrigens auch kein Önorm-Prüfungszertifikat.

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