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Multimediaplayer, MP3-Player, Multimedia-Handys

Die kleinen Zauberer

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008, aktualisiert: 19.12.2008

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Schlecht im Bild

Die Mehrzahl der getesteten Geräte verfügt über eine Foto- und Videofunktion. Bei Speicherkapazitäten bis zu 120 GB macht das auch Sinn. Wer allerdings Modelle wie den Trekstor i.Beat.motion oder den San-Disk Sansa Fuze mit lediglich 2 GB Flashspeicher für bewegte Bilder nutzt, dem bleibt weniger Kapazität für den Musikgenuss. Und wer sich von den Playern Kinoerlebnis im Taschenformat erwartet, dürfte ebenfalls enttäuscht werden.

Pixel allein garantieren kein gutes Bild

Abgesehen von den Stockerlplätzen gibt es kein Gerät, das ein gutes Ergebnis liefern kann. Die Pixel allein garantieren noch kein super Bild. Die Modelle von Creative schonen bei einer Auflösung von 320 x 240 zwar die Augen, andere Hersteller bringen diese Bildqualität bei gleicher Auflösung allerdings nicht zustande. Gute Fotoqualität gibt es schon im niedrigeren Preissegment, beispielsweise beim iriver Lplayer um 87 Euro.

Auch reine Musicplayer haben durchaus ihre Berechtigung

In Anbetracht der Vielseitigkeit von Multimediaplayern möchte man meinen, Produkte, die sich auf ihre ursprüngliche Funktion beschränken – nämlich Musik abspielen –, hätten längst ausgedient. Aber auch sie haben noch ihre Existenzberechtigung. Sie sind preisgünstig, kompakt und leicht. Die meisten dienen als Diktiergerät, empfangen Radio und können die Sendungen auch aufzeichnen. Keinen Hightech-Award darf man sich in puncto Handhabung und Design erwarten. Einfarbige oder gar keine Displays, geringe Speicherkapazität, lange Ladezeiten beim Musiktransfer und kurze Betriebsdauer pro Akkuladung schmälern den Genuss.

Kopfhörer liefern keinen berauschenden Ton

Sowohl bei den Video- als auch bei den reinen Musicplayern ist der Ton nicht gerade berauschend. Schuld daran trägt nicht das Gerät an sich, sondern der mitgelieferte Kopfhörer. Abgesehen vom Samsung YPS2 und den drei getesteten iPod-Modellen konnte keiner der Probanden ein „gut“ einfahren. Die integrierten Lautsprecher sind eher als Draufgabe zu betrachten. Positiv ist zu vermerken, dass die Hersteller auf die Kritik der Ärzte eingehen und in ihre Modelle die Option integrieren, die Lautstärke zu limitieren. Schon seit geraumer Zeit wird angesichts drohender Gehörschäden der überlaute Musikgenuss via Kopfhörer auf breiter Ebene diskutiert und kritisiert.

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