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TV-Geräte: Flachbildschirm

In mancher Hinsicht flach

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Konsument 12/2007 veröffentlicht: 05.11.2007

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Auf Ausstattung achten

SCART-Buchsen, RGB-, Y/C-, YUV- und HDMI-Eingänge für die Verbindung des Gerätes mit der „Außenwelt“ sind bei allen Flachmännern vorhanden, eine DVI-Schnittstelle (Digital Visual Interface) hat aber nur rund jedes zweite Gerät, obwohl zunehmend PCs oder DVD-Player darauf warten, ihre Informationen ohne umwandlungsbedingte Qualitätsverluste direkt digital an das TV-Gerät übergeben zu können.

Gleiches gilt für das Vorhandensein eines CI (Common Interface), über das ebenfalls nur rund die Hälfte der Geräte verfügt. Benötigt wird diese „allgemeine Schnittstelle“ zum Beispiel für die Smartcards der Anbieter von Bezahlfernsehen. Sie sollte allmählich ebenso Standard sein wie ein Kopfhöreranschluss. Aber nicht einmal der ist es! Die Geräte von LG sowie der Panasonic TH-37PV70E verzichten auf diesen „Luxus“. Wie übrigens alle Hersteller – außer Technisat – auch auf einen eingebauten Dolby Digital (AC3) Decoder, die meisten auf Virtual Dolby Surround und ein gutes Drittel sogar auf einen elektronischen Programmführer (EPG). Gleich viele (darunter sogar die Test-Führenden!) gönnen ihren Geräten nicht einmal einen Netzschalter – man muss also den Stecker ziehen, möchte man sichergehen, dass sie keinen Strom verbrauchen …

USB-Schnittstellen und SD-Leser

Dafür offerieren drei Geräte jetzt eine USB-Schnittstelle, über die zum Beispiel auf einem USB-Stick gespeicherte Fotos ohne Umweg am TV-Gerät betrachtet werden können: Pioneer PDP-428XD, Hitachi P42T01E und Philips 32PFL9632D. Die Darstellungsqualität ist hier aber schlechter als beispielsweise bei Einsatz einer Foto-DVD auf dem DVD-Player. Speicherkarten im Format „Secure Digital“ (SD) können Panasonic TH-42PZ700E und TX-32LXD700F sowie der Hitachi P42T01E verarbeiten, was gleichfalls die unmittelbare Fotowiedergabe am Bildschirm erlaubt. Dafür braucht man zum Glück keinen Ton – denn die Audiofähigkeiten sind nach wie vor äußerst beschränkt.

Misstöne im Hörtest

Nur wenige Flachmänner brachten es im Hörtest auf ein „gutes“ Ergebnis. Andererseits hagelte es „weniger zufriedenstellend“, was bei einer Produktkategorie, bei der auch das Hörerlebnis eine große Rolle spielt, doch etwas nachdenklich stimmen sollte. Wie auch der Energieverbrauch von bis zu 450 Watt pro Stunde, mit dem sich der Testsieger in der Gruppe der „Jumbos“ (Panasonic TH-42PZ700E) bei energiebewussten Konsumenten wohl wenig Freunde machen dürfte – mit einem Gewicht von 44 Kilogramm bei den Herstellern von Mauerdübeln hingegen bestimmt …

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