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TV im Großbildformat: Plasma- und LCD-Geräte

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Konsument 11/2005 veröffentlicht: 19.10.2005

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HDTV-Modus kann Problem lösen

Das ist aber noch kein Grund, die im Durchschnitt knapp 1900 Euro teuren Fernsehträume an die Wand zu nageln. Wir müssen nur von unseren Politikern lernen, dann sieht die TV-Welt gleich anders aus. Die Volksvertreter – und wohl nicht nur diese – kennen nämlich eine Strategie, die man „Aussitzen“ nennt: Ist ein Problem nicht lösbar, wartet man einfach, bis die Zeit es erledigt hat. Auf unser Thema übertragen bedeutet das: Wenn die Fernsehanstalten in Zukunft nicht mehr (ausschließlich) in der alten PAL-Technik senden, sondern auf das hochauflösende HDTV-Format wechseln, können die Kinowände fürs Wohnzimmer ihre Stärken ausspielen und halten, was sie heute schon versprechen – bislang ungeahnte Bildqualität. Und tatsächlich bringen es fast alle Geräte im HDTV-Modus auf „sehr gute“ bis „gute“ Ergebnisse (siehe dazu: Weitere Artikel - " Digital-TV ").

LCD- oder Plasma-Gerät?

Wie ein Blick in die Tabelle zeigt, gibt es in den „Konsument“-Testurteilen keine nennenswerten Unterschiede – „Durchschnittliches“ überwiegt auch unterm Strich, nicht nur beim Sehtest. Das gilt übrigens auch für das einzige Röhrengerät im 16 : 9-Format, das wir zum Vergleich im Test „mitlaufen“ ließen (auch Röhrengeräte sind, sofern mit dem „HD ready“-Logo gekennzeichnet, für HDTV-Empfang geeignet, wenngleich im österreichischen Handel inzwischen überwiegend LCDs und Plasma-Geräte angeboten werden).

Plasma-Display mit Xenon-Gas

Bei der LCD-Technologie befinden sich zwischen zwei Glasscheiben Flüssigkristalle, die ihre Eigenschaften bei Anlegen einer elektrischen Spannung ändern und so das Bild erzeugen. Beim Plasma-Display ist zwischen den Scheiben für jeden Bildpunkt Xenon-Gas in einer Zelle eingeschlossen, das durch elektrische Ladung angeregt die Phosphorteilchen auf der Glasplatte rot, grün oder blau leuchten lässt.

Plasmaschirme brauchen mehr Energie

Plasmaschirme haben deshalb einen höheren Energiebedarf und benötigen meist einen Ventilator zur Kühlung, der ein (leises) Geräusch erzeugt. Sie erlauben aber größere Bildschirmdiagonalen (im Test: 105 Zentimeter nominell) als LCDs (im Test: 80 Zentimeter, jeweils im 16:9 Format). Konstruktionsbedingt haben LCDs einen eingeschränkteren Betrachtungswinkel.

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