KONSUMENT.AT - Ärger im Internet: Phishing, Spam, Cybercrime - Nachrichtendienste, SMS

Ärger im Internet: Phishing, Spam, Cybercrime

Faule Mails und Internetbetrug

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veröffentlicht: 02.12.2013, aktualisiert: 02.12.2014

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Nachrichtendienste, SMS

Spam beschränkt sich nicht nur auf E-Mails. Oft wird auch über SMS oder Nachrichtendienste wie z.B. WhatsApp, Viber oder Facebook Messenger Spam verschickt.

Beispiel Spam-SMS - 4.10.2014

Spam-SMS (Bild: Konsument-Leser)

Beispiel WhatsApp - 27.2.2014

"Lieber Benutzer von WhatsApp, wie einige von Ihnen vielleicht schon bemerkt haben, war das Erhalten von Nachrichten am 22. Februar nur teilweise oder nicht möglich. Grund dafür war, dass unsere Server überlastet waren.

Damit solche Probleme nicht öfters vorkommen, haben wir beschlossen den Datenverkehr zu verringern. Um jedoch wenig Verluste zu machen haben einigten wir uns darauf, den "aktiven WhatsApp-Besitzern" weiterhin das kostenlose, bzw. jährlich zu bezahlende WhatsApp zu erlauben. Den "weniger aktiven WhatsApp-Besitzern" wird dann das senden oder erhalten jeglicher Mediendateien (Fotos, Viedeos etc.) gesperrt,  zudem wird das hochladen von einen neuen Provilbild und/oder eines neuen Status verweigert. Klar kann man sich für etwas Geld (4,99€) alle Funktionen von WhatsApp wieder freikaufen.

Um jetzt zu untersuchen, ob Sie einer der "aktiven WhatsApp-Besitzer" sind oder nicht, haben wir diese Nachricht verfasst. Wer sie erhaltet, und dann an 10 weitere Kontakte via WhatsApp versendet (Gruppen oder Vroadcast ausgeschlossen), der wird in unsere Liste als "aktiver WhatsApp-Nutzer" eingetragen und hat weiterhin WhatsApp mit allen Funktionen.

Wer diese Nachricht nicht weitersendet, an zu wenige, nur in Gruppen oder via Broadcast der wird als "nicht aktiver WahtsApp-Nutzer" eingetragen. Innerhalb einiger Wochen werden die Änderungen übernommen, solange habt ihr Zeit. Danach werden alle neuen WhatsApp- Benutzer als "nicht aktive WhatsApp- Benutzer" eingetragen.

c WhatsApp inc. All rights reservet" 

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Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Kommentarfunktion (keine Umbrüche)
    von ling am 25.11.2017 um 01:39
    Zum soeben verfassten Kommentar möchte ich noch anmerken, dass es offenbar keine Möglichkeit gibt, Zeilenumbrüche mitzusenden. Dies ist nicht nur sehr schade, sondern fördert den Lesefluss überhaupt nicht, denn der Kommentartext wird - wie man es in Österreich so schön formuliert - "in einer Wurscht" angezeigt. Daher meine Anregung an die Redaktion: Bitte eine derartige Funktion einbauen - in anderen Foren ist dies Standard, also warum nicht auch bei Konsument? Text der ansprechend formatiert werden kann, wird auch (vollständig) gelesen. Danke für die Mühe.
  • Mail-Rechnung mit Anhang vs Internetbetrug/Phishing-Mail
    von ling am 25.11.2017 um 01:35
    @Tiroler99: Sie haben völlig Recht - besser könnte man es nicht formulieren. Ob man eine von Ihnen genannte Software braucht oder nicht, das muss jeder selbst entscheiden. Euro 15,- sind nicht viel Geld, das wäre gut angelegt. Leider sind heutige Phishing-Mails zT schon sehr gut gemacht, sodass auch der Kundige ein zweites Mal hinsehen muss, um gut von böse zu unterscheiden. @Dunkelsteinerwald: Leider stimmt Ihre Aussage, denn ich musste bei einer Mail der EVN auch Rücksprache halten, ob denn nun wirklich die Teilbeträge in Zukunft per Mail bekanntgegeben werden, was vom Kundencenter bejaht wurde. Das ist pure Schlamperei und sollte sofort bemängelt werden. Je mehr Kunden dies tun, desto rascher ändert sich etwas. Zu Ihrer Bemerkung über den Ärger über Firmen und Organisationen hinsichtlich der Praxis, Rechnungen als Mailanhänge zu versenden: Ich finde das sehr erfreulich, denn so habe ich alle Unterlagen digital, kann mir eine "Ordnung" aufbauen und habe bei Bedarf (der so gut wie nie vorhanden ist) immer noch die Möglichkeit ein Papierexemplar ausdrucken. Die Rechnungen sind digital signiert und haben daher auch bei Behörden Beweischarakter von Papierdokumenten. Da ich nicht gerade ein Freund von "Ablage" und richtigen Ordnern bin, kommt mir diese Vorgangsweise sehr entgegen. Falls Sie grundsätzliche Bedenken wegen des Absenders haben, so sollten Sie in Ihrem Mailprogramm langsam mit der Maus über die Absenderadresse fahren bzw dort verweilen. Je nach Mailprogramm sehen Sie entweder in der Browserstatuszeile (das ist der untere Rand) die tatsächliche Absenderadresse oder es erscheint über der Absenderadresse bereits ein kleines Rechteck mit der Adresse. Handelt es sich um ein Original, dann würde dort sinngemäß angezeigt, zB news@konsument.at, und nicht mehr. Liegt eine Phishing-Mail vor, finden Sie dort entweder eine ungleich längere Andresse, oder es liegt eine Mail-Adresse vor, die nicht sofort auf den Absender schließen lässt. Diese Mails sollte man sofort löschen. ****************** Beispiel: Eine Phishing-Mail von "PayPal". Absender: PayPal, Betreff: PayPal - Verifizierung Ihres Kundenkontos. Hier sollten schon die Alarmglocken läuten, denn kein seriöser Anbieter verlangt eine Verifizierung per E-Mail. Das gilt auch für Bankkonten und ähnliches mehr. Nun zum Mailtext: ****************** Wir brauchen Ihre Mithilfe Guten Tag, bedingt durch eine erhöhte Zahl der Angriffe auf unser Netzwerk führen wir regelmäßige, zufällige Verifizierungen unserer Kundenkonten durch. Mit Hilfe dieser Kontrollen beugen wir möglichen Fällen von Missbrauch vor und erhöhen zusätzlich die Sicherheit unserer Kunden. Wir bitten Sie daher, sich als Inhaber Ihres PayPal-Kontos zu identifizieren und uns dabei zu unterstützen, die Rechtmäßigkeit des Kontos sicherstellen zu können. Ist es nicht möglich, Sie als Inhaber zu bestätigen wird das Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt, um einen möglichen Missbrauch zu verhindern. Verifizieren Sie jetzt Ihre Identität Nehmen Sie zur Kenntnis, dass es sich hierbei ledglich um eine Präventivmaßnahme handelt um zukünftig eine erhöhte Sicherheit für Sie und Ihre persönlichen Daten gewährleisten zu können. Viele Grüße Ihr Team von PayPal ****************** Bewegt man nun den Mauszeiger auf "Verifizieren Sie jetzt Ihre Identität", so erscheint die Seite zu der man weitergeleitet wird: https://deref-web-02.de/mail/client/JUckjDEdlgQ/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fveripay.pw%2FPfs7m In unserem Beispiel: www.veripay.pw/PFs7m. Bei der länderspezifischen Kennung PW handelt es sich um Palau, einer Südseeinsel in Mikronesien. PayPal besitzt allerdings die Kennung COM, sodass auch hier schon eine eindeutige Unterscheidung möglich ist. Besitzt unsere Mail dann noch einen Anhang, dann wird der Trojaner gleich mitgeliefert - also ungelesen löschen.
  • Zunehmende Umstellung auf Mail-Rechnung mit Anhang
    von Dunkelsteinerwald am 18.03.2017 um 10:04
    Die Gefahr nimmt zu, dass sich in Anhängen von sehr gut gefälschten Unternehmensmails Malware verbirgt. Da finde ich es sehr ärgerlich, dass immer mehr Firmen und Organisationen ihre Rechnungen als Anhang von Mails versenden, und im Mail nicht einmal Zahlungsbetrag und Konto angeben. Man wird so genötigt, den Anhang zu öffnen. Wie bitte soll ich erkennen, ob ein Mail tatsächlich vom ÖAMTC stammt, von "Herold" etc. - oder ob es gefälscht ist (um nur 2 Beispiele zu nennen). Ich persönlich weigere mich mittlerweile, Mailanhänge zu öffnen.
  • Internetbetrug
    von ling am 13.05.2016 um 15:25
    @Kukla ...Ich hatte aber keinerlei Kontakt zu dieser Firma und ein rückgeschicktes Antwortmail kam natürlich unzustellbar zurück... Und warum schreiben Sie überhaupt zurück? Das ist doch quasi eine Bestätigung für den Phisher oder Spammer, dass Ihre Adresse existent ist und Sie wieder belästigt werden können.
  • Die Neugier ist ein Luder
    von Tiroler99 am 23.12.2014 um 20:41
    Das Problem sind nicht die Spam Mails, sondern die neugierigen User die sie öffnen und auf links oder Anhänge klicken. Ich verwende seit Jahren Superspamkiller_pro (Preis ca. € 15,- auf http://www.superspamkiller.de). Die Software zeigt mir die Mails vorab die am Sever des Providers sind. Ich kann sie als reines Textfile vorab ansehen bzw. die Software hat natürlich ein tolles, zum selbereinstellen, Filtersystem. Nach dem Motto: die guten ins Töpfchen die schlechten löschen wir schon am Providerserver. Damit kommen sie nicht auf meinen PC und ich nicht in Versuchung irgendwelche dubiosen links o. ä. anzuklicken. Einzige Voraussetzung, Neugier abschalten! Sonst macht die beste Software keinen Sinn. LG aus Tirol und schöne Weihnachten, Josef