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Elektronische Werbemails

Spam - die Geißel des Internet

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Konsument 9/2002 veröffentlicht: 22.08.2002, aktualisiert: 10.09.2002

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Was dagegen tun

... zumal, wenn man Laie und nicht Computerfreak ist?

Als Grundregel gilt:

NIE(!) auf Spams antworten. Weder durch die „Reply“-Funktion Ihres Mailprogramms, noch durch Klick auf ein in der Mail enthaltenes Web-Link (dieses erlaubt häufig die Bestätigung Ihrer Mailadresse), auch nicht durch das Schreiben an eine vielleicht in der Mail angegebenen Adresse, die verspricht, Sie bei Antwort mit zukünftigen Aussendungen zu verschonen. Das ist so gut wie immer lediglich ein Trick, um durch Ihre Antwortreaktion die Gültigkeit Ihrer Mailadresse bestätigt zu erhalten! Sie erhalten in Zukunft noch mehr Spams, nicht weniger. Es macht auch keinerlei Sinn, an den vermeintlichen Absender zu schreiben – dieser ist meist „getürkt“ und weiß gar nichts von seinem Glück. Der wahre Absender bleibt dem Laien meist verborgen.

Mit Auskünften zurückhaltend sein. Es ist eigentlich nicht einzusehen, dass – wenn Sie zum Beispiel eine Treiberaktualisierung aus dem Internet downloaden möchten – der Anbieter neben Ihrer Mailadresse auch gleich Postanschrift, Alter, Geschlecht, Hobbys etc. abzufragen versucht. Zögern Sie nicht, keine Angaben zu machen (wo dies möglich ist) oder einfach etwas zu erfinden. Häufig müssen Sie allerdings eine Mailadresse angeben, um etwa Freischaltschlüssel oder Download-Webadresse für Software zugeschickt zu erhalten. In diesem Fall gilt:

Wer noch keine Spams erhält

... tut gut daran, die in der vorigen „Konsument“-Ausgabe 8/2002 (siehe weitere Artikel:  Gratis Webmail-Anbieter) gegebenen Tipps zu beherzigen. Nehmen Sie sich einen kostenlosen, zusätzlichen Mail-Account bei einem Web- oder Freemail-Anbieter (Adressen und Details finden Sie im Beitrag „Elektronische Briefkästen“). Wann immer Sie dann im Internet eine Mailadresse angeben müssen (siehe oben), benutzen Sie diese Adresse! Sie fungiert also als kostenloses virtuelles Postfach, das Sie jederzeit auflösen können – ohne gleich Ihren „Hauptwohnsitz“ (entspricht in unserem Zusammenhang Ihrer Stamm-Mailadresse bei Ihrem Internetprovider) ändern zu müssen. Erinnern Sie sich bitte: Ihre Mailadresse muss rein gar nichts mit Ihrem bürgerlichen Namen zu tun haben, ebenso wenig wie etwa Ihre Telefonnummer oder Ihr „richtiges“ Postfach am Postamt (sofern Sie sich ein solches – nach „Privatisierungs-Verzehnfachung“ der Gebühr – noch leisten wollen). Sie können jede Mailadresse wählen, die Ihnen einfällt – wenn sie nicht schon von jemand anderem, der dieselbe elektronische Heimstatt bewohnt („Domain“ – alles was rechts vom „@“ steht), benutzt wird.

Löschen des Postfaches

Nimmt die Zahl der an dieser „Postfach“-Adresse eintreffenden Spams irgendwann überhand, löschen Sie dieses „Postfach“ und machen daneben ein neues unter neuer Adresse auf... Der Spammer läuft mit seiner Mail in Leere, Ihre vertrauenswürdigen Korrespondenzpartner schreiben ohnehin an Ihre Stamm-Mailadresse, die Sie ihnen mitgeteilt haben.

In Newsgroups

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie an Newsgroups im Internet teilnehmen, müssen Sie im dazu verwendeten Programm auch DORT als Absender die Benutzerdaten des „virtuellen Postfachs“ eingeben, nicht Ihre Stamm-Mailadresse. (Details dazu lesen Sie bitte in der Online-Hilfe des von Ihnen verwendet Programms nach; Suchbegriffe wie „Neuer Account“ oder „Neue Identität“ mögen dabei zielführend sein).

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Kommentare

  • tkc.at
    von kobanitsch am 22.03.2010 um 17:06
    Ihr link www.tkc.at scheint nicht zu stimmen, da dies lediglich ein Internetportal zum Shopping ist. Bitte richtigen Verweis anführen danke