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Internet & Computer: Sichere Passwörter

Zswaimb!

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Konsument 2/2006 veröffentlicht: 12.01.2006, aktualisiert: 09.02.2006

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Nicht dem Zufall überlassen

Zufallskombinationen sind eine gute Alternative, doch wenn man bedenkt, wie schwierig es schon ist, sich den PIN-Code der eigenen Bankomatkarte zu merken, dann wird man nach der Rückkehr aus dem Urlaub an „cjpmg“ vermutlich selber scheitern, sofern kein System dahintersteckt.

Bewährt hat sich, Zitate aus Liedtexten oder Büchern als Grundlage zu wählen und von jedem Wort nur den Anfangsbuchstaben zu nehmen. Aus „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“ wird dann: „zswaimb“, wobei es ratsam ist, auf weniger Bekanntes als diesen Goethe-Klassiker zurückzugreifen. Grundsätzlich kann es sich auch um einen einfachen Satz handeln wie: „Mein Ehemann ist klein und glatzköpfig.“

Je länger, je besser

Im Optimalfall – und sofern es vom jeweiligen Computersystem oder Anbieter zugelassen wird – besteht ein Passwort zumindest aus sieben Zeichen, wobei man durch Satzzeichen, Einbindung von Ziffernkombinationen sowie abwechselnde Groß- und Kleinschreibung zusätzliche Hindernisse für Hacker schaffen kann.

Zusätzlich Ziffern einbauen

Ziffern können zusätzlich oder anstelle von Buchstaben verwendet werden, wobei das Ersetzen einzelner Buchstaben durch Ziffern nach einem schwer durchschaubaren System erfolgen sollte. Die Position des Buchstabens im Alphabet ist somit kein brauchbares Kriterium, ebenso wenig der Ersatz von „o“ durch die Ziffer „0“. Sinnvoller ist da schon, statt „e“ „1“ oder „11“ und statt „z“ „2“ oder „12“ zu schreiben, weil sie gesprochen diesen Anfangsbuchstaben haben. Hier ist jeder dazu eingeladen, sich im eigenen Interesse sein individuelles System zurechtzulegen.

Nicht den PIN-Code verwenden

Dort, wo lediglich Ziffern zugelassen sind, sollte man vermeiden, den PIN-Code der Bankomatkarte zu verwenden. Sonst könnte diese Geheimzahl Unbefugten bekannt werden. Besser ist es, wiederum von einem Wort oder Zitat auszugehen und dieses nach einem eigenen System in eine Ziffernfolge zu „übersetzen“.

Verschlüsseln und sicher aufbewahren

Verschlüsseln und sicher aufbewahren ist im Übrigen auch der Rat an jene, die es partout nicht lassen können, ihr Passwort zu notieren. Manche Experten meinen, dass dies immer noch sinnvoller ist, als den Firmenmitarbeitern jegliche Notizen zu untersagen. Dies führe meist dazu, dass sie auf sehr einfache Passwörter zurückgreifen.

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