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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 21.12.2002

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Flachbildschirm oder Röhrenmonitor?

Dabei ist es heute vor allem eine Frage, die sich vor der Kaufentscheidung aufdrängt: Einen Flachbildschirm oder einen herkömmlichen Röhrenmonitor anschaffen? Dieser Test will dabei Orientierungshilfe geben: Sieben Flachmänner mit einer Bilddiagonale von 15 Zoll (etwa 38 Zentimeter) und fünf Kathodenröhren-Bildschirme (CRTs) mit 19 Zoll Durchmesser (etwa 48 Zentimeter) mussten sich dazu dem geschulten Blick unserer Tester stellen. Augenfälligstes Ergebnis: kaum Qualitätsunterschiede bei den Flachbildschirmen, erkennbare Unterschiede jedoch in der Gruppe der Röhrenschirme. Und: TFTs (Thin Film Transistors), wie die Flachmänner meist auch bezeichnet werden, haben zwar einen erheblichen Preissturz erlebt, sind im Vergleich zu den (noch dazu größeren) 19-Zoll-Röhrengeräten aber immer noch deutlich teurer: Im Schnitt legt man 420 Euro für einen Flachbildschirm, jedoch nur 270 Euro für ein Röhrengerät auf den Ladentisch.

Wo der Flache punktet...

Für viele Anwender liegt ein unbestreitbarer Vorteil des Flachmanns auf der Hand: seine geringeren Abmessungen und sein geringeres Gewicht. Er kommt mit einer Stellfläche von (maximal) rund 40 mal 20 Zentimetern am Schreibtisch aus; die Röhrengeräte benötigen mehr als die doppelte Tiefe, sind also ein ganz schöner „Klotz“ auf dem Schreibtisch. Sie wiegen auch ein Vielfaches: 20 Kilo sind keine Seltenheit, während die Flachmänner mit ihren etwa vier Kilogramm ohne Probleme auch zu einem kurzfristigen Ortswechsel bereit sind.