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Preis-Flimmern

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 21.12.2002

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Kontrastverhältnis

Als Handicap wird von vielen Flachschirm-Besitzern auch die Tatsache empfunden, dass hier nur eine Bildschirmauflösung (befriedigend) anwendbar ist: Das 15-Zoll-Monitorbild wird dabei aus 1024 mal 768 Bildpunkten erzeugt. Wird eine geringere Auflösung benötigt, muss umgerechnet werden, was häufig zu unschönen bis unbrauchbaren Ergebnissen führt; beim Röhrengerät hingegen wiederum kein Problem, da es alle Auflösungen zwischen 800 mal 600 bis zu 1600 mal 1200 Bildpunkten zulässt. Das sichtbare Ergebnis ist darüber hinaus meist auch noch kontrastreicher, da der Unterschied zwischen hellstem und dunkelstem Bildschirmpunkt beim Röhrenmonitor weiter gefasst ist (Kontrastverhältnis).

"flach" nicht automatisch "besser"

Man sieht: Auch herkömmliche Röhrenbildschirme haben durchaus noch ihre Daseinsberechtigung, weil „flach“ nicht automatisch auch in jedem Punkt „besser“ bedeutet. Dazu kommt ein zu erwartender weiterer Preisverfall bei den Röhrengeräten mit 17-Zoll-Durchmesser, welche von den 19-Zoll-Geräten, wie wir Sie in diesem Test berücksichtigten, als „Standard“ abgelöst werden dürften. Übrigens entspricht die sichtbare Fläche eines 15-Zoll-Flachbildschirms etwa jener eines 17-Zoll-Röhrenschirms, da Röhrenbildschirme einen Randbereich haben, der nicht zur Darstellung genutzt werden kann – TFTs hingegen nicht…