KONSUMENT.AT - Multimediafestplatten - Multimediafestplatten

Multimediafestplatten

Die Unterhaltungszentrale

Seite 4 von 14

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 3/2011 veröffentlicht: 14.02.2011, aktualisiert: 28.04.2011

Inhalt

Multimediafestplatten im Test

Speziell für die Verbindung von TV-Gerät und PC konzipiert sind Multimediafestplatten. Die Stiftung Warentest hat acht ­davon unter die Lupe genommen. Multimediafestplatten sind ein Mittelding zwischen externer Festplatte und Computer. Einerseits dienen sie als Datenspeicher, andererseits sind sie in der Lage, diese Daten fernsehgerecht aufzubereiten und abzuspielen. Auch haben sie diverse auf diesen Anwendungsbereich abgestimmte Schnittstellen zur Bild- und Tonübertragung, während man beim Computer wesentlich öfter mit Adaptern arbeiten muss.

Funktionsvielfalt

Multimedia­festplatten sind zwar nicht die ultimative Lösung für den Heimbereich, aber mit ihrer Funktionsvielfalt eine überlegenswerte ­Alternative. Viele lassen sich übrigens ebenfalls per WLAN ins Heimnetzwerk einbinden. Der verkabelte Anschluss ans TV-Gerät ist aber grundsätzlich die stabilere und schnellere Variante, was z.B. bei hochauflösenden Filmen eine wichtige Rolle spielt. Zumindest der alte WLAN-Standard 802.11b/g reicht für HD nur theoretisch, besser ist 802.11n oder, wie gesagt, die direkte Verbindung zwischen TV und Multimediafestplatte (bzw. Router, Streaming-Box etc.).

Drahtlos übers Netzwerk

Das vorherige Überspielen der Daten vom Computer auf die Festplatte kann hingegen ruhig drahtlos übers Netzwerk erfolgen, also ohne dass man Fest­platte oder Computer von ihrem Standplatz wegbewegen müsste. Schneller geht es ­freilich auch hier via USB. Das direkte ­Kopieren von Daten per USB-Stick oder Speicherkarte (z.B. von der Digitalkamera) ist ebenfalls möglich. Und bei manchen Geräten klappt sogar der Datenaustausch via Internet.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen

Kommentare

  • Lösung des Speicherproblems
    von REDAKTION am 23.03.2011 um 17:18
    Das problem liegt einerseits an den speziellen Formaten, die herstellerspezifisch für die Aufzeichnung auf Festplattenrecordern verwendet werden (und die mit den herkömmlichen videoprogrammen nicht lesbar sind)hier gibt es nur die Möglichkeit auf DVD zu archivieren. Andererseits verhindert der Kopierschutz vieler digital ausgestrahlter Programme das Kopieren, Archivieren und Bearbeiten. Und das Übertragen auf den Computer über das analoge Videosignal mit der doppelten Umwandlung mindert leider die Qualität (jedenfalls von HD-sendungen) deutlich. Ein Vorteil von Multimediafestplatten liegt also möglicherweise in der „record“-funktion und der Speicherung dieses Signales auf externen Festplatten.
  • Lösung des Speicherproblems?
    von Waluliso am 08.03.2011 um 22:41
    Der Artikel über die Multimediafestplatten ist gut gemacht und klärt viele Dinge, wie die Frage der kompatiblen Dateiformate. Leider vermisse ich Informationen, WIE man nun, wenn eine Platte voll ist, die vielen Filme am besten archivieren kann. Ich verwende derzeit ein Panasonic-Standgerät, Marke DMR-EX95V, zur Filmaufnahme und kann leider nur auf DVD kopieren und sichern. Dabei wird der Stapel meiner Filme immer höher und unübersichtlicher. Wie effizient und ideal wäre es doch, von Platte zu Platte speichern zu können, aber Panasonic via HDMI lässt das vermutlich nicht zu. Welche Lösung schlägt die Lesercommunity vor? Beim Umweg über meinen PC (vom Panasonic-Gerät über DVD, diese dann auf PC-Festplatte) scheitere ich regelmäßig an den offenbar sehr unterschiedlichen Dateiformaten. Sind Muldimediaplatten DIE ideale Lösung für eine dauerhafte Speicherung seiner Filmschätze? Wer kennt sich diesbezüglich aus? Danke vorab für eure Hilfe.