KONSUMENT.AT - Telefonieren im Festnetz - Telefonieren im Festnetz

Telefonieren im Festnetz

Wo sich Sparen lohnt

Seite 5 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

Inhalt

Generell gilt also die alte Empfehlung nach wie vor: Es lohnt kaum, sich bei Regionalgesprächen lange mit dem Groschenzählen aufzuhalten. Erst außerhalb der 50-km-Grenze für die Regionalzone wird es interessant. Sparen lässt sich vor allem bei Gesprächen zum Handy und ins Ausland. Das kann pro Gespräch gleich ein paar Schilling ausmachen.

Liefern Sie sich nicht aus

Nicht zu empfehlen ist es, sich einem Call-by-Call-Anbieter auszuliefern und mittels automatischer Vorauswahl (Preselection) oder mittels Vorwahlgerät alle Gespräche über diesen einen zu führen (siehe dazu: Weitere Artikel - "Vorwahlgeräte"). Warum sollte man auf die Freiheit verzichten, für jede Tarifzone den jeweils billigsten Anbieter zu wählen? Noch dazu, wo die Unterschiede beträchtlich sind. Ein Beispiel: Tele2 ist zwar zum D-Netz und zum A1-Netz in der Geschäftszeit recht günstig, zu den anderen Mobilnetzen hingegen ziemlich teuer; in der Nacht ist Tele2 gar teurer als die Telekom.

Die Anmeldung verläuft meist schnell und unbürokratisch, auch wenn es immer wieder zu Pannen und Schlampereien kommen mag. Auch das ist übrigens ein Grund, sich nicht voreilig festzulegen. Ist man mit dem Service oder der Verrechnungspraxis eines Anbieters unzufrieden, versucht man es eben mit einem anderen.