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TFT-Monitore

Flacher, breiter, billiger

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Konsument 2/2007 veröffentlicht: 15.01.2007, aktualisiert: 01.02.2007

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Widescreen-Monitore für Video-Freaks

Wie beim Fernsehen gibt es auch bei Computer-Monitoren ein Breitbildformat. Das Seitenverhältnis dieser Geräte beträgt nicht wie üblich 5 zu 4 sondern 16 zu 10. Das hat den Vorteil, dass man mehrere Dokumente übersichtlich nebeneinander anordnen kann, ohne dass sie sich überlappen. Und natürlich kann man Breitbild-Filme optimal via Monitor betrachten. Wer also seinen PC vor allem zum Video-Schauen benutzen will, ist mit einem der Widescreen-Monitore gut beraten. Doch für die Mehrzahl der User dürfte der Nachteil überwiegen: Sie bieten weniger Raum auf dem Bildschirm – die Darstellungsfläche verringert sich um rund 8 Prozent.

Schreiben im Hochformat

Manche TFT-Monitore lassen sich um 90 Grad drehen – der Anwender hat damit eine Seite im Hochformat vor sich. Was in vielen Fällen die praxisgerechtere Variante sein wird. Denn wer häufig Texte bearbeitet, dem wird das A4-Hochformat sehr vertraut sein. Auch beim Surfen im Internet tut man sich leichter, weil man weniger scrollen muss. Leider hat aber unter den Prüflingen nur der Zweitplatzierte Dell einen drehbaren Monitor.

Achtung: Pixelfehler

Die TFT-Technologie ist zwar den Kinderschuhen entwachsen, gewisse Mängel kommen aber auch jetzt noch vor. So sind zum Beispiel die berühmten Pixelfehler nicht ganz ausgestorben – zwei Mal wurden solche entdeckt. Pixelfehler tauchen erst nach den ersten Betriebsstunden auf: In der Produktion werden die Monitore deshalb oft künstlich „gealtert“, um solche Fehler aufzudecken. Dennoch kann es vorkommen, dass man trotz Überprüfung im Geschäft erst daheim auf einen Pixelfehler stößt. Lassen Sie sich daher sicherheitshalber ein Rückgaberecht schriftlich bestätigen.

Auch die Probleme mit den Farben sind kleiner geworden. Die Abstufung und die Gleichmäßigkeit der Farben hat sich deutlich verbessert, bei einigen reicht es dennoch nur zu einem „durchschnittlich“.

Schwächen der neuen Generation

Größere Schwächen wurden bei der Schnelligkeit des Bildaufbaus beobachtet. Bis auf den „sehr guten“ Fujitsu Siemens brachte es kein Monitor auf ein besseres Resultat als „durchschnittlich“. Das macht sich vor allem bei Computerspielen bemerkbar. Wenn die Pixel zu träge reagieren, können nämlich Bewegungen auf dem Schirm zu verwischten Bildern führen (Nachzieheffekt). Bei anderen Anwendungen spielt dieses Kriterium keine große Rolle.

Immer noch ein Problemfeld ist der Betrachtungswinkel. Man muss sich in gerader Linie vor dem Bildschirm befinden, um alles ungestört wahrnehmen zu können. Wenn mehrere Personen gleichzeitig davorsitzen, ist das nur mehr eingeschränkt möglich. Lediglich zwei Modelle, Fujitsu und LG, kommen in diesem Punkt auf ein „gutes“ Resultat.

Gute Wahl: angeraute Frontscheiben

Glänzende Bildschirme sehen vielleicht hübsch aus, doch die Reflexionen können äußerst störend sein – wenn der Benutzer auf dunklen Bildschirmseiten hauptsächlich sich selber sieht. Im vorliegenden Test war kein Monitor mit einem solchen Mangel dabei. Im Zweifel entscheiden Sie sich besser für leicht angeraute Frontscheiben.

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