KONSUMENT.AT - WLAN-Router mit Modem - Modem eingebaut

WLAN-Router mit Modem

Schlüssel zum Netz

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 5/2012 veröffentlicht: 26.04.2012

Inhalt

Modem eingebaut

Wer seine Internetverbindung neu einrichten will, ist grundsätzlich mit einem WLAN-Router mit eingebautem Breitband-Modem am besten dran. Leider spielen da aber nicht alle Netzbetreiber mit, weil sie nur für die von ­ihnen vertriebenen Modems technische Hilfe bieten und die Garantie, dass alle Funktionen genutzt werden können.

Das sollte man vorab klären (manche Router-Hersteller bieten auf ihrer Homepage Anleitungen für die ­Anschlüsse der wichtigsten Netzbetreiber). Wenn für die Internetverbindung nicht die Telefonleitung, sondern das TV-Kabel genutzt wird (z.B. bei chello von UPC), muss man auf jeden Fall das Modem vom Netzanbieter beziehen, man kann es aber mit einem externen Router kombinieren.

Ethernet: sicherer, schneller, stabiler 

Die Stiftung Warentest hat WLAN-Router ­getestet; von den in Österreich erhältlichen Modellen sind fünf mit einem ADSL-Modem ausgestattet, drei sind auch VDSL-fähig, bei einem Modell handelt es sich um einen reinen Router ohne Modem (D-Link DIR-615). Vier Geräte mit Modem können ebenfalls als ­reiner Router verwendet werden, dazu muss das interne Modem abgeschaltet werden.

Alle Router verfügen über Ethernet-Anschlüsse für Kabelverbindungen. Damit kann man auch deren Vorteile nutzen, sie sind sicherer, schneller und stabiler. Dies empfiehlt sich vor allem für die ruckelfreie Übertragung von hochaufgelösten Videos. Alle unterstützen auch den aktuellen Funkstandard 802.11n, der schneller und stabiler ist als der Vorgänger 802.11g.

Nur Fritz!Box ohne Mängel

Ohne Mängel sind eigentlich nur die beiden Modelle Fritz!Box von AVM, einmal mit ADSL, einmal mit VDSL. Sie sind zwar teurer als die jeweilige Konkurrenz, aber hier passt nicht nur die Datenübertragung und die Hand­habung, sondern auch die Sicherheit.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
13 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Pirelli PRG AV4202 nicht im Test
    von durchschaut am 05.05.2012 um 18:52
    Ist wirklich schade, das dieses Gerät nicht im Test aufscheint. Was mich noch sehr interessiert ist die Sicherheit der WLAN-Router bzw. wie diese möglicherweise noch besser abgesichert werden mit diversen Spezialwissen.
  • Konsument antwortet
    von REDAKTION am 02.05.2012 um 16:31
    Der Test wurde, wie im Text erwähnt, von der Stiftung Warentest durchgeführt. Ohne internationale Kooperationen wären heute keine Tests mehr möglich. Leider können aus Kostengründen auch nicht alle am Markt befindlichen Geräte getestet werden. Wir haben von den getesteten Geräten nur jene in der Tabelle veröffentlicht, die zum Zeitpunkt der Erhebung in Österreich angeboten wurden - und damit in aller Regel auch entsprechend für den heimischen Markt aufbereitet sind. Ihr Konsument-Team
  • Handhabung Draytek-Router
    von schnedhuber am 02.05.2012 um 15:49
    Ich habe schon mehrerer Draytek-Router besessen, und kann sie nur wärmsten weiterempfehlen. Die Handhabung ist durchaus klar, sie tun was sie sollen (im Gegensatz zu einigen anderen Routern, wo man die selbe Operation mehrmals wiederholen muss bis sie einmal wirklich umgesetzt wird), sie booten schnell wenn das erforderlich ist, und nicht minutenlang, und laufen auch über lange Zeit stabil. Dieser letzte Punkt wird oft bei Tests übersehen, und gerade die im Elektronikgroßhandel oft vertretenen Punkte verbrauchen im Laufe ihres Lebenszyklus einen beträchtlich größeren Teil der Lebenszeit ihrer Besitzer als die Draytek-Geräte.
  • unverständlicher Test
    von Domain am 29.04.2012 um 20:34
    Hallo! Es tut mir leid aber ich verstehe diesen Test nicht wirklich, da Sie den letztplazierten Netgear in der Annex-B version testen die es jedoch nur in DE gibt für Österreich würde ein Annex-A Gerät benötigt. Warum er am letzten platz endet verstehe ich auch nicht ganz, da dieser Router über alle wichtigen funktionen verfügt, und im Gegensatz zu anderen getesten Geräten sogar eine frei konfigurierbare USB Schnittstelle hat. Ich habe diesen Router selbst seit über einem Jahr im Einsatz bisher ohne Probleme. Auch die anderen Ausstattungsmerkmale lassen eigentlich nicht auf den letzten Platz schliessen. lg,
  • Konumentenfalle?
    von Paul Heinz am 28.04.2012 um 11:15
    Mein Sohn hegt Bedenken gegen diesen Artikel. Hier wird suggeriert, dass die Router in Österreich problemlos betrieben werden können, obwohl wir einen anderen DSL-Standard verwenden (siehe Annex-A (AT) versus Annex-B (DE)). Kein Wort davon in ihrem Artikel. Die Fritzbox 7330 ist laut AVM-Seite nicht für den österreichischen Markt bestimmt und auch bei dem offiziellen Speedport der deutschen Telekom hat mein Sohn große Zweifel, ob es überhaupt an einem Annex-A Anschluss betrieben werden kann. Seiner Meinung nach wird der Konsument von ihrem Artikel geradezu in eine Falle gelockt! Sind diese getesteten Geräte überhaupt in einem österreichischen Fachgeschäft erhältlich? MfG Karacson