KONSUMENT.AT - WLAN-Router mit Modem - Funknetzwerke verschlüsseln

WLAN-Router mit Modem

Schlüssel zum Netz

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KONSUMENT 5/2012 veröffentlicht: 26.04.2012

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Nur verschlüsselt

Ein Funknetzwerk macht vor keiner Mauer halt, es könnte daher von vielen anderen Personen in der näheren Umgebung genutzt (nicht zuletzt auch missbraucht) werden. Daher sollte WLAN nur verschlüsselt gestartet werden. Die meisten Router führen den Nutzer durch die nötigen Schritte, wenn er das Gerät über seinen Webbrowser einrichtet.

Die Router von D-Link und Netgear tun dies nicht und starten mit einem komplett unverschlüsselten Funknetzwerk. Nur bei Nutzung der mitgelieferten CD wird man automatisch zu den Sicherheitseinstellungen geleitet, die gibt es aber bloß für Windows-Rechner.

Frequenzbänder

Die teureren Router verfügen über zwei Frequenzbänder. Das neue 5-Gigahertz-Band hat den Vorteil, dass es noch nicht so überlastet und weniger störanfällig ist als das 2,4-GHz-Band. Allerdings ist es noch nicht weit verbreitet, auch das aktuelle iPhone 4S ist noch nicht ­damit ausgestattet.

Empfehlenswertes und nützliches

Zu empfehlen wäre, dass der Router beide Bänder gleichzeitig nutzen kann und nicht nur zwischen ihnen umschaltet. Das können nur die Fritz!Boxen und das Telekom-Modell. Nicht zu schlagen ist die Fritz!Box auch in der Bedienung. Die vielen Funktionen sind hier besonders übersichtlich gegliedert.

Sehr nützlich sind USB-Anschlüsse. So lassen sich externe Speicher oder ein Drucker anschließen, die damit für alle im heimischen Netzwerk zugänglich werden. Router können auch das Telefonieren erleichtern: Jeder Nutzer kann eine eigene Rufnummer erhalten, günstige ­Internet-Tarife können genutzt werden.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Pirelli PRG AV4202 nicht im Test
    von durchschaut am 05.05.2012 um 18:52
    Ist wirklich schade, das dieses Gerät nicht im Test aufscheint. Was mich noch sehr interessiert ist die Sicherheit der WLAN-Router bzw. wie diese möglicherweise noch besser abgesichert werden mit diversen Spezialwissen.
  • Konsument antwortet
    von REDAKTION am 02.05.2012 um 16:31
    Der Test wurde, wie im Text erwähnt, von der Stiftung Warentest durchgeführt. Ohne internationale Kooperationen wären heute keine Tests mehr möglich. Leider können aus Kostengründen auch nicht alle am Markt befindlichen Geräte getestet werden. Wir haben von den getesteten Geräten nur jene in der Tabelle veröffentlicht, die zum Zeitpunkt der Erhebung in Österreich angeboten wurden - und damit in aller Regel auch entsprechend für den heimischen Markt aufbereitet sind. Ihr Konsument-Team
  • Handhabung Draytek-Router
    von schnedhuber am 02.05.2012 um 15:49
    Ich habe schon mehrerer Draytek-Router besessen, und kann sie nur wärmsten weiterempfehlen. Die Handhabung ist durchaus klar, sie tun was sie sollen (im Gegensatz zu einigen anderen Routern, wo man die selbe Operation mehrmals wiederholen muss bis sie einmal wirklich umgesetzt wird), sie booten schnell wenn das erforderlich ist, und nicht minutenlang, und laufen auch über lange Zeit stabil. Dieser letzte Punkt wird oft bei Tests übersehen, und gerade die im Elektronikgroßhandel oft vertretenen Punkte verbrauchen im Laufe ihres Lebenszyklus einen beträchtlich größeren Teil der Lebenszeit ihrer Besitzer als die Draytek-Geräte.
  • unverständlicher Test
    von Domain am 29.04.2012 um 20:34
    Hallo! Es tut mir leid aber ich verstehe diesen Test nicht wirklich, da Sie den letztplazierten Netgear in der Annex-B version testen die es jedoch nur in DE gibt für Österreich würde ein Annex-A Gerät benötigt. Warum er am letzten platz endet verstehe ich auch nicht ganz, da dieser Router über alle wichtigen funktionen verfügt, und im Gegensatz zu anderen getesten Geräten sogar eine frei konfigurierbare USB Schnittstelle hat. Ich habe diesen Router selbst seit über einem Jahr im Einsatz bisher ohne Probleme. Auch die anderen Ausstattungsmerkmale lassen eigentlich nicht auf den letzten Platz schliessen. lg,
  • Konumentenfalle?
    von Paul Heinz am 28.04.2012 um 11:15
    Mein Sohn hegt Bedenken gegen diesen Artikel. Hier wird suggeriert, dass die Router in Österreich problemlos betrieben werden können, obwohl wir einen anderen DSL-Standard verwenden (siehe Annex-A (AT) versus Annex-B (DE)). Kein Wort davon in ihrem Artikel. Die Fritzbox 7330 ist laut AVM-Seite nicht für den österreichischen Markt bestimmt und auch bei dem offiziellen Speedport der deutschen Telekom hat mein Sohn große Zweifel, ob es überhaupt an einem Annex-A Anschluss betrieben werden kann. Seiner Meinung nach wird der Konsument von ihrem Artikel geradezu in eine Falle gelockt! Sind diese getesteten Geräte überhaupt in einem österreichischen Fachgeschäft erhältlich? MfG Karacson