KONSUMENT.AT - Lebensmittelkontrolle - Wenig zu beanstanden

Lebensmittelkontrolle

Rechtzeitig gewarnt

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KONSUMENT 6/2012 veröffentlicht: 14.05.2012

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Betriebskontrollen

Im Jahr 2010 wurden von den Lebensmittelaufsichtsbehörden der Länder 43.529 Betriebskontrollen durchgeführt und 31.052 Proben von der AGES und den Lebensmitteluntersuchungsanstalten Wien, Kärnten und Vorarlberg untersucht und begutachtet. Von den Landesveterinärbehörden wurden 23.114 Betriebskontrollen in Fleischbetrieben und 3.501 Betriebskontrollen in Milcherzeugerbetrieben durchgeführt. Diese Zahlen sind dem Lebensmittelsicherheitsbericht 2010 des Gesundheitsministeriums zu entnehmen.

Wenig zu beanstanden

Das Ergebnis: Bei rund 78 Prozent der untersuchten Proben gab es keinerlei Grund zur Beanstandung. 4,5 Prozent der Proben wurden als für den menschlichen Verzehr ungeeignet bewertet (weil sie etwa bei der Expertenbegutachtung in Aussehen, Geruch oder Geschmack negativ aufgefallen waren).

Vor allem Verdachtsproben

0,6 Prozent aller untersuchten Proben wurden als gesundheitsschädlich beurteilt (weil in ihnen beispielsweise krankheitserregende Keime festgestellt wurden). Mehr als die Hälfte der gesundheitsschädlichen Proben waren übrigens Verdachtsproben, wurden also gezielt entnommen.

Irreführende Angaben

Bei insgesamt etwa 11,5 Prozent der Proben wurden Kennzeichnungsmängel oder irreführende Angaben auf dem Etikett beanstandet. Die Daten für das Vorjahr liegen noch nicht vor. Sie werden im Lebensmittelsicherheitsbericht 2011 veröffentlicht. Er wird im Sommer 2012 fertiggestellt und dann dem Nationalrat übermittelt, wie uns das Gesundheitsministerium mitteilte.

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