KONSUMENT.AT - Lebensmittelkontrolle - Europäisches Schnellwarnsystem

Lebensmittelkontrolle

Rechtzeitig gewarnt

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KONSUMENT 6/2012 veröffentlicht: 14.05.2012

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Krank durch Essen

Außerdem geht die AGES im Auftrag des Gesundheitsministeriums an die Öffentlichkeit, wenn bei einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch der begründete Verdacht vorliegt, dass ein bestimmtes Lebensmittel der Auslöser ist, es dieses möglicherweise noch am Markt oder in Haushalten gibt und daher weitere Menschen krank werden könnten.

Früher konnten entsprechende Maßnahmen erst ergriffen werden, wenn die Gesundheitsschädlichkeit eines Lebensmittels durch ein amtliches Gutachten eindeutig festgestellt war.

Europäisches Schnellwarnsystem

Warnungen vor gesundheitsschädlichen Lebensmitteln (und auch Futtermitteln) können zudem über das europäische Schnellwarnsystem (Rapid Alert System for Food and Feed, kurz RASFF) einlangen.

Wird in einem EU-Mitgliedstaat festgestellt, dass eine Produktprobe gesundheitsschädlich ist, und dass dieses Produkt aus einem anderen Mitgliedsland stammt oder an andere Mitgliedsländer geliefert wurde, werden die Daten an die betroffenen Staaten weitergeleitet. Die national zuständigen Stellen der Lebensmittelaufsicht leiten dann die nötigen Maßnahmen ein. Falls erforderlich, wird das Produkt vom Markt genommen, entsorgt und ebenfalls eine Produktwarnung veröffentlicht.

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