KONSUMENT.AT - E-Bikes: Offroad-Tiefeinsteiger-Pedelecs - Test auf Straße, Weg, Gelände

E-Bikes: Offroad-Tiefeinsteiger-Pedelecs

Die SUV-Räder

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KONSUMENT 7/2021 veröffentlicht: 15.06.2021

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Die meisten schlagen sich gut als Allrounder unter den E-Bikes. Nur eines bleibt sitzen. Es hat Schadstoffe im Sattel.

7 E-Bikes fürs Gelände im Test (Foto: F.Wallner/VKI)

Im Test finden Sie:

  • Bergamont - E-Ville SUV
  • Bulls Iconic - EVO 1 27,5+
  • Conway - Cairon SUV 527
  • Cube - Nuride Hybrid Exc 625 Allroad
  • Kettler - Quadriga Town & Country Comp
  • KTM - Macina Aera 271 LFC
  • Stevens - E-Universe 6.5 FEQ

Folgende Informationen finden Sie in der Testtabelle:

  • TESTURTEIL
  • AUSSTATTUNG: Akku-Kapazität in Wh, Gewicht in kg (gemessen), Laufradgröße in Zoll, Anzahl der Gänge
  • FAHREN: Fahren ohne Motorunterstützung, Bedienelement, Fahren mit Motorunterstützung, Fahrkomfort, Nacht- und Regenfahrt
  • ANTRIEBSSYSTEM UND MOTOR: Reichweite R200, Reichweite Praxis gemittelt, Ladung (Wh/min), Information zur Restreichweite
  • HANDHABUNG: Bedienungsanleitung, Einstellen durch Tester, Bedienung im Stand, Akku, Reparaturen/Reinigung/Wartung; Eigengewicht und zulässiges Gesamtgewicht, Kindersitz- und Anhängertauglichkeit
  • SICHERHEIT UND HALTBARKEIT: Haltbarkeit, Bremsen, Fahrstabilität, Flatterneigung, Verarbeitung
  • SCHADSTOFFE

Test abseits der Straße

Asphalt – kein Problem. Schotter – kein Problem. Erde – auch kein Problem. Worauf auch immer Sie radeln, mit diesen E-Bikes (ganz korrekt eigentlich Pedelecs) kommen Sie fast überall weiter. Sie werden Offroad- Tiefeinsteiger genannt und sollen einer eierlegenden Wollmilchsau im Raduniver­sum sehr nahe kommen. Wären diese Räder Autos, würden wir sie wohl SUVs nennen. Neben der Eignung mit ihren grobstolligen Reifen fürs Radeln auch abseits glattgebügelter Straßen empfehlen sie sich auch durch eine Lichtanlage und einen Gepäckträger.

Bequemer Einstieg ohne Oberrohr

Damit diese E-Bikes bequem bestiegen und wieder verlassen werden können, gibt es kein Oberrohr wie beim altbekannten Herrenrahmen. Wir haben 7 Modelle verschiedener Hersteller zu Preisen von 3.250 bis 3.900 Euro in der Praxis und im Labor getestet. Eigentlich hätten es mehr sein sollen; aber das, was zahlreiche Kaufwillige erfahren, haben auch wir zu spüren bekommen.

Viele E-Bikes nicht erhältlich

Viele Pedelecs sind aufgrund der großen Nachfrage und der Lieferschwierigkeiten einfach nicht erhältlich. Bewertet wurden das Fahren, die Handhabung, Antriebssystem und Motor sowie Sicherheit und Haltbarkeit. Aber auch auf Schadstoffe in Griffen und Sattel haben wir getestet.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
KTM Macina Aera 271 LFC, Bergamont E-Ville SUV, Bulls Iconic EVO 1 27,5+, Cube Nuride Hybrid Exc 625 Allroad, Stevens E-Universe 6.5 FEQ, Kettler Quadriga Town & Country Comp, Conway Cairon SUV 527

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
8 Stimmen

Kommentare

  • AW: Nur teure E-Bikes
    von REDAKTION am 15.07.2021 um 13:30
    Der Durchschnittspreis der in Österreich gekauften E-Bikes lag 2019 bei knapp über 2800 €, Tendenz steigend. Die Fahrradpreise werden laut Insidern kommendes Jahr nochmals kräftig anziehen. Auch testen wir großteils Marken mit hohen Marktanteilen. Bei diesem Test war für uns die neue Produktgruppe interessant, und da gibt´s keine Räder unter 3000 €.
    Beim Test Urban E-Bikes 9/2020 haben wir Pedelecs ab 1000 € geprüft.

    Ihr KONSUMENT-Team
  • AW: Wer hat da von wem ...?
    von REDAKTION am 15.07.2021 um 13:20
    Wir sind aus einer Reihe von Gründen oft in Testprojekten mit mehreren Partnern engagiert. Das macht viel Sinn: Die beteiligten Organisationen können ihre Kosten senken und Testergebnisse veröffentlichen, die mit den eigenen Strukturen kaum zu stemmen gewesen wären. Das ist auch bei vielen Tests rund um das Thema Fahrrad der Fall, wo die Partner auch individuelles Knowhow einbringen. Im vorliegenden Beispiel ist der VKI maßgeblich für die Durchführung der praktischen Prüfungen verantwortlich.
    Im Gegensatz zu den Gemeinschaftstests mit der Stiftung Warentest (hier ist die Sprachregelung bezüglich der Kooperation sogar schriftlich vereinbart), gibt es bei der Zusammenarbeit mit ADAC oder ÖAMTC keine diesbezügliche Regelung. Im (zugegeben nicht ganz uneigennützigen) Selbstverständnis betrachtet jeder Testpartner das Projekt als „eigenen“ Test. Auf die Durchführung, Unabhängigkeit und Seriosität des Testvorhabens hat das natürlich keine Auswirkung.

    Ihr KONSUMENT-Team
  • Nur teure E-Bikes
    von karl_ am 13.07.2021 um 13:16
    Der zweite Test wo nur E-Bikes sündhaft teure E-Bikes getestet wurden. Diesmal sogar nur Modelle >3000€..

    Ich habe mir vor kurzem eines von Fischer um 1500€ zugelegt und kann wirklich nicht meckern. Ich weiß wirklich nicht was man da ums DOPPELTE Geld noch besser machen könnte.

    Ich weiß, dass viele KTM Pedelec's herumfahren, aber wenn man sich das mal als "Paar-Anschaffung" überlegt sind das 6-8k..
    Das E-Bikes unbedingt mehr kosten müssen als für manchen das (gebrauchte) Auto gekostet hat, ist längst Geschichte..
  • Wer hat da von wem ...?
    von tweety am 07.07.2021 um 17:18
    Der Test war gut und informativ.
    Aber wenn ich das aktuelle "auto touring" (ÖAMTC-Magazin) lese und dort einen Pedelec-Test von den identen 7 Modellen sehe, die auch noch zur gleichen Bewertung (nur anders dargestellt) kommen, dann frage ich mich schon:
    War der Test eine Kooperation? Wenn ja, wieso wird das nirgends (weder im Konsument noch im auto touring) erwähnt?
    Zumal der Eindruck ensteht, dass jeder selbst getestet hat: ÖAMTC-Techniker beschreibt die Komplexität des Tests, Konsument schreibt "Wir haben ... geprüft"!
    Grundsätzlich sind ja Kooperationen eine sinnvolle Sache, vor allem mit anderen Konsumenteninformationsvereien wie Stiftung Warentest. Aber dann sollte man das auch anführen - denn sonst könnte der Eindruck der Objektivität und Unabhängikeit doch etwas leiden!
    Unabhängig davon: Abonent seit Jahrzehnten - und ich bleibe dem Konsument auch treu!
    Wolfgang Schmidt, Wien
  • E-Bike AMPLER
    von gardowsky am 19.06.2021 um 10:43
    Wir transportieren unsere Bikes mit unserem Wohnmobil. Da sind 30 kg Gewicht nicht geeignet. Daher habe ich mich im Internet über leichte E-Bikes schlau gemacht. Und siehe da: Es gibt sie. Schlanke 17 kg, wunderschön im Design, sehr praktisch, technisch ausgereift und bis zu 70 km Reichweite. Das besondere an den AMPLER Bikes ist die Tatsache, dass ich wie mit einem normalen Rad fahren kann, wenn ich den Motor ausschalte und alle Funktionen über das Handy schalten kann.
    17 Kg sind problemlos zum treten!
    Wir haben das Modell Ampler Stellar gekauft.
    Ein kleiner Wermutstropfen sind die langen Wartezeiten. Aber auf so ein "geiles" E-Bike warte ich gerne!