KONSUMENT.AT - Vegane Burger - Aufwendige Verarbeitung

Vegane Burger

Der beliebte Fleischersatz

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KONSUMENT 4/2020 veröffentlicht: 26.03.2020

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Immer mehr Konsumenten greifen zu veganen Burgern. Doch woraus besteht der Fleischersatz, ist er gesünder und nachhaltiger als Fleisch und wie gut schmeckt er?

Vegane Burger: So sehen die Fleischersatzprodukte im Vergleich mit dem Original aus. (Bild: VKI)

Vegetarische und vegane Pattys für Burger gibt es schon lange. In den 1980er-Jahren, als die Vollwertkost in Mode kam, tauchten die klassischen Grünkernlaibchen auf, kurz darauf fanden Seitan- und Sojaprodukte den Weg in die Supermarktregale. Inzwischen sind die Fleischersatzprodukte längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch eingeschworene Fleischesser greifen zunehmend zu vegetarischen bzw. veganen Pattys und Nuggets.

Erfolgreiche Expansion

Beyond Meat (Beyond Burger) war der erste große Anbieter von Burgern, die ihrem tierischen Pendant in Aussehen  und Geschmack sehr nahe kommen. Das US-Unternehmen scheint mit seiner Expansion hierzulande einen Nerv getroffen zu haben. Im Sommer war der Beyond Burger wochenlang ausverkauft. Mittlerweile ist er wieder erhältlich, und zwar bei Spar und Rewe.

Aufwendige Verarbeitung

Über eines sollte man sich als Konsument allerdings im Klaren sein: Die fleischähnlichen Burger sind aufwendig verarbeitet. Zunächst einmal muss das pflanzliche Protein (meist Erbsen- oder Sojaprotein) in eine fleischähnliche Struktur gebracht werden. Das geschieht mit einem Extruder. Dabei wird die Eiweißmasse zum Kochen gebracht und durch eine enge Öffnung gepresst.

Der hohe Druck und die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass die Proteine sich in die Länge ziehen und faserähnliche Strukturen entstehen. Diese geben dem Burger eine Konsistenz, wie man sie von Fleisch kennt. Zusätzlich kommt noch der Stabilisator Methylcellulose zum Einsatz. Dieser quillt in Wasser und bildet beim Erhitzen Gele, die den Burger fest und saftig machen. Der Zusatzstoff ist für Bio-Produkte nicht zugelassen, gilt jedoch als unbedenklich.

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