KONSUMENT.AT - Baby: Beikostempfehlung bei Kinderärzten - Entwicklungsstand des Kindes

Baby: Beikostempfehlung bei Kinderärzten

Zeit für Brei

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KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012

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Entwicklungsstand des Kindes

Ab welchem Alter Beikost sinnvoll beziehungsweise notwendig wird, lässt sich nicht verallgemeinern. Es hängt vom Entwicklungsstand des Kindes ab. Grundsätzlich gilt, dass die Zusatznahrung nicht vor der 17. ­Lebenswoche (Beginn des 5. Monats) und nicht nach der 26. Lebenswoche (Ende des 6. Monats) eingeführt werden soll.

Wann es bei ihrem Kind so weit ist, können Eltern an verschiedenen Reifezeichen erkennen. So sollte etwa der Ausspuckreflex nicht mehr ausgeprägt sein; das Baby halbwegs aufrecht sitzen und sich über mehrere Minuten lang aufrecht halten können. Auch ein prinzipielles Interesse am Essen, etwa das Öffnen des Mundes, wenn Nahrung ange­boten wird, ist ein Indiz dafür, dass mit der zusätz­lichen Gabe fester Nahrung begonnen ­werden kann.

Beratung beim Kinderarzt

Damit Eltern den richtigen Zeitpunkt nicht versäumen, sollten sie auch vom Kinderarzt entsprechend beraten werden. Zur Auf­klärung gehört, welche Nahrungsmittel geeignet sind und in welcher Form sie zube­reitet werden müssen. Aus Berichten Betroffener wissen wir allerdings, dass junge Eltern immer wieder durch ­falsche Auskünfte – ­etwa zur Allergieprävention – verunsichert werden.

Wir haben deshalb die Beikost­empfehlung bei Kinderärzten unter die Lupe genommen. Dazu hat unsere Testperson mit ihrem Baby 15 zufällig ausgewählte ­Wiener Kinderärzte (9 Vertragsärzte und 6 Wahlärzte) aufgesucht. Der Testzeitraum erstreckte sich über zwei Monate. Zu Test­beginn befand sich das Kind am Anfang der 17. Lebenswoche.

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