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Baby: Beikostempfehlung bei Kinderärzten

Zeit für Brei

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KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012

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Steckbriefe: Kinderärzte im Visier

Dr. Theodoropoulos-Klein Claudia – sehr gut – 95 Punkte

Sehr gute Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte), ausführliche Untersuchung. Die Beikostberatung fiel umfassend und korrekt aus. Alle Fragen wurden beantwortet. Als zusätzliche Hilfestellung wurden die Reifezeichen des Säuglings erläutert.

Dr. Tiedt-Oberbauer Yelena Marietta – sehr gut – 89 Punkte

Sehr gute Anamnese, allerdings fehlte die Frage nach vorliegenden Erkrankungen. Korrekte Empfehlungen zu Beikostbeginn und Speisenauswahl. Eine mitgegebene Information entsprach nicht mehr ganz den aktuellen Beikostempfehlungen.

Dr. Paschon Dana – sehr gut – 83 Punkte

Gute Anamnese; es fehlten aber die Fragen nach vorliegenden Erkrankungen und danach, ob das Testkind eine Frühgeburt war. Korrekte Empfehlungen zum Beikostbeginn und weitgehend korrekte Speisenauswahl.

Dr. Riedl Hannes – sehr gut – 83 Punkte

Bei der Anamnese fehlten die Fragen nach vorliegenden Erkrankungen und danach, ob das Kind neben dem Stillen auch Flaschenkost erhält. Sehr gute Beikostberatung – bis auf den falschen Hinweis, dass Eier erst ab dem 7. Monat gegeben werden dürfen.

Dr. Sattler-Ertl Waltraud – sehr gut – 83 Punkte

Sehr gute Anamnese und Beratung. Die mitgegebene Informationsbroschüre enthielt Fehlinformationen, die von der Ärztin ausgebessert worden waren. Da es sich allerdings um eine Werbebroschüre handelte, gab es hier Punkteabzug.

Dr. Veith Erika – sehr gut – 81 Punkte

Sehr gute Anamnese, sorgfältige Untersuchung. Gab allerdings die nicht zutreffende Information, dass Eier, Fisch und Fleisch nicht vor dem 9 Monat angeboten werden sollen. Die Beikost solle mit Obstsäften beginnen und danach sollten Obst- und Gemüsebreie angeboten werden.

Dr. Zoder Gerlinde A. – gut – 74 Punkte

Nur durchschnittliche Anamnese. Korrekte Information, wann mit der Beikost begonnen werden kann. Die Informationen im mitgegebenen Informationsblatt waren nicht ganz korrekt.

Dr. Krammer Barbara Irene – gut – 73 Punkte

Sehr gute Anamnese und Untersuchung. Gab nicht zutreffende Informationen, dass Eier, Fisch, Nüsse und glutenhaltige Lebensmittel erst ab dem 9. bis 10. Monat angeboten werden sollen. Entscheidend sei die Reaktion des Kindes.

Dr. Raberger Elisabeth – gut – 73 Punkte

Gute Anamnese. Die Ärztin untersuchte das Baby und erkundigte sich nach der Ernährung. Gab die nicht zutreffende Information, dass der Beikost etwas Salz hinzugefügt werden könne.

Dr. Minarik Maria – gut – 70 Punkte

Sehr gute Anamnese und Untersuchung des Kindes. Erkundigte sich danach, ob eine Frühgeburt vorliege. Gab die nicht zutreffende Information, dass Nüsse und Fisch nicht vor dem ersten Lebensjahr gegeben werden sollten.

Dr. Bakhru Ashok – gut – 62 Punkte

Gute Anamnese. Gab Fehlinformationen – etwa, dass Eier erst ab dem 10 Monat, Fisch nicht vor dem ersten Lebensjahr, Nüsse wegen der Aspirationsgefahr nicht von Anfang an und Fleisch erst ab dem 7. Monat angeboten werden sollten.

Dr. David Martin – durchschnittlich – 58 Punkte

Keine Anamnese, untersuchte das Kind nicht. Beschränkte sich rein auf das Beratungsgespräch. Gab allerdings eine gute allgemeine Beikostberatung.

Dr. Pekarek Elfriede – durchschnittlich – 45 Punkte

Die wesentliche Frage nach einer Frühgeburt wurde nicht gestellt. Gab die nicht zutreffende Information, dass Eier, Fisch und Nüsse im ersten Lebensjahr nicht angeboten werden sollten, Salz hingegen in geringer Menge schon.

Dr. Pelzl Franz Stefan – weniger zufriedenstellend – 28 Punkte

Fragen nach Erkrankungen, Frühgeburt oder gegebener Flaschenkost neben dem Stillen wurden nicht gestellt, das Kind wurde allerdings untersucht. Gab die falsche Information, dass man bereits ab dem 4. Monat mit der Beikost beginnen könne.

Dr. El-Samaraie Hamid – weniger zufriedenstellend – 26 Punkte

Keine ausführliche Anamnese. Gab nicht zutreffende Informationen zum Beikostbeginn (4. Monat). Eier, Fisch, Nüsse und Fleisch sollten laut seiner Aussage erst ab dem 8. bis 10. Monat angeboten werden.

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