KONSUMENT.AT - Bio-Lebensmittel - Nachteile industrieller Bio-Produktion

Bio-Lebensmittel

Hinter der Idylle

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KONSUMENT 8/2013 veröffentlicht: 25.07.2013

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"Abstand zur konventio­nellen Landwirtschaft ..."

"Alles, was Sie im Supermarkt kaufen, ist ­Industrie-Bio", sagt der vom Saulus zum ­Paulus gewandelte Karl Schweisfurth und betrachtet mit Sorge, wie immer mehr Bio-Produkte in immer größere Regale geschlichtet werden. Clemens Arvay geht noch einen Schritt weiter. Für ihn lässt sich der Unterschied zwischen Bio aus den Filialen der großen Handelsketten und Lebensmitteln aus herkömmlicher Produktion kaum mehr ausmachen.

"... ist viel zu gering"

"Der Abstand zur konventio­nellen Landwirtschaft ist viel zu gering!" Vor allem, was sich bei der Tierhaltung abspielt, hat in seinen Augen mit nachhaltig und ­umweltbewusst nichts mehr zu tun. Die Bio-Eier kommen statt von alten Rassen von hochgezüchteten Hybridhennen. Weil in die Ställe zwar etwas weniger, aber seiner Ansicht nach noch immer viel zu viele Tiere gepfercht werden, müssen selbst Bio-Mäster Anti­biotika einsetzen, um ihre Herde bis zum Schlacht­termin durchzubringen.

Verängstigte Tiere, Großschlachthöfe, brutale Methoden

Und am Ende eines kurzen Lebens werden auch hier völlig ver­ängstigte Tiere auf Großschlachthöfen von schlecht bezahltem Personal, das im Akkord schuftet, mit brutalen Methoden in die rotierenden Messer und vor den Schlachtschuss­apparat getrieben.

 

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