KONSUMENT.AT - Essig - Weingeistessig und Weinessig

Essig

Süß-saure Variationen

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Konsument 8/2004 veröffentlicht: 23.07.2004

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Weingeistessig und Weinessig

  Weingeistessig (Foto: Ehrensberger)

Weingeist ist ein aus Zuckerrüben, Getreide oder Kartoffeln gewonnener hochprozentiger Alkohol, der vergoren und mit Wasser auf einen handelsüblichen Säuregehalt von mindestens fünf bis etwa acht Prozent verdünnt wird. Weingeistessig schmeckt neutral und ist dem Weinessig qualitativ unterlegen.

Weinessig entsteht durch Vergären von Rot- oder Weißweinen. Laut Lebensmittelcodex muss der Säuregehalt von Essig mindestens fünf Prozent betragen, bei Weinessig sechs.

Zusätze sind erlaubt

Essigen dürfen andere Lebensmittel wie Fruchtmark, Fruchtsäfte, Pflanzen, Pflanzenextrakte, Honig, Zucker, Süßstoffe und Salz sowie natürliche Aromen und Geschmacksverstärker zugesetzt werden. Auch die Zugabe von Antioxidantien, Farbstoffen, Konservierungs- und Verdickungsmitteln ist erlaubt, außer es wird am Produkt auf „traditionelle österreichische Codexqualität“ hingewiesen.

Weinessig ist qualitativ besser als Weingeistessig (Foto: Ehrensberger)

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