KONSUMENT.AT - Fleischkonsum - Die Fakten in Kürze

Fleischkonsum

Vegetarier als Vorreiter

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.04.2013, aktualisiert: 24.10.2013

Inhalt

Die Fakten in Kürze

- Weltweit werden jährlich mehr als 250 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt.

- Dafür werden rund 38 Prozent der Getreideernte und 80 Prozent der Sojaernte an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert.

- Österreich importiert jährlich rund 550.000 Tonnen Soja für Tierfutter. Für den Sojaanbau werden große Teile des Regenwaldes gerodet.

- Der oft notwendige hohe Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden bei Monokulturen im Futterbau (z.B. Mais) belastet Böden und Gewässer.

- Laut FAO (Food and Agriculture Organization) verursacht die indus­trialisierte Form der Landwirtschaft 30 Prozent der weltweit aus­gestoßenen Treibhausgase, davon wiederum gehen 40 Prozent auf das Konto der Fleischproduktion.

- Künstliche Düngemittel setzen große Mengen an Lachgas (Distickstoffoxid) frei – Lachgas belastet das Klima knapp 300-mal mehr als CO2.

- Die weltweiten Methanemissionen stammen zu 20 Prozent von verdauenden Wiederkäuern. Methan ist 25-mal schädlicher für das Klima als CO2.

- 70 Prozent der weltweit gerodeten Regenwaldflächen werden für Weiden und die Produktion von Nutztierfutter eingesetzt.

- Die Folgen für Entwicklungsländer sind schwerwiegend: Je mehr Getreide die Bauern für den Futtermittelexport anbauen, desto weniger Produktionsflächen bleiben ihnen für die eigene Nahrungserzeugung.

- Ein Bericht der FAO geht von einer nochmaligen Verdoppelung des Fleischbedarfs bis 2050 aus.

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