KONSUMENT.AT - Heidelbeerjoghurt - 18 Heidelbeerjoghurts im Test

Heidelbeerjoghurt

Falsche Früchtchen

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 25.10.2011

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Etliche Hersteller von Heidelbeerjoghurts fischen in fremden Gewässern: Johannisbeere, Holundersaft, schwarze Karotte und rote Bete finden sich in den Zutatenlisten.

Der Liebling unter den Fertigdesserts auf Milchbasis ist Erdbeerjoghurt (Test KONSUMENT 10/2011). Daneben zählt auch die Geschmacksrichtung Heidelbeere zu den favorisierten Sorten. In Supermärkten von Wien bis Feldkirch machten wir im ersten Halbjahr 2011 Beute: 18 verschiedene Heidelbeerjoghurts landeten in den Labors.

Das günstigste Erzeugnis kommt aus dem 500-g-Becher von Gmundner Milch (0,16 € pro 100 g), die 180-g-Becher von Milfina, Milbona, Clever und S-Budget schonen mit 0,18 € pro 100 g ebenfalls die Geldbörse. Am tiefsten muss man für Danone Activia (0,38 € pro 100 g) sowie für Jogurella (0,37 € pro 100 g) in die Tasche greifen. Die Bioprodukte im Test, Ja! Natürlich und Bio+, liegen mit einem Preis von 35 bzw. 32 Cent je 100 Gramm ebenfalls im oberen Preisbereich.

Bakterien, Keime, Geschmack

Wir wollten – analog zu den Erdbeerjoghurts – wissen, welche Arten von Milchsäurebakterien die jeweiligen Erzeugnisse enthalten, ob gesundheitsgefährdende Keime darin lauern, wie es um den Nährstoffgehalt bestellt ist und vor allem, ob die Produkte so gut schme­cken, wie die Werbung verspricht.

Produzenten sparen, wo’s geht

Weil der mündige Konsument wissen will, was genau er seinem Körper zumutet, nahmen wir als Erstes die Verpackung unter die Lupe. In vielen Fällen benötigten wir tatsächlich das Vergrößerungsglas, um die diversen Aufdrucke entziffern zu können: Die Schrift ist schlicht zu klein. So beträgt laut gesetz­licher Bestimmung bei Packungs­größen von 200 bis 1000 g die Mindestschriftgröße für die Nettofüllmenge 4 mm. Bei Danone Activia etwa sind es gerade einmal 3,3 mm.

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