KONSUMENT.AT - Herkunft von Obst und Gemüse - Knoblauch made in China

Herkunft von Obst und Gemüse

Einmal um die ganze Welt

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Konsument 3/2009 veröffentlicht: 16.02.2009, aktualisiert: 26.02.2009

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106 Kilogramm Gemüse wurden in Österreich zuletzt pro Kopf und Jahr verputzt. Bei Paradeisern, Zwiebeln und Salat wurde besonders oft zugegriffen.

Fisolen (Busch-, Stangenbohnen)
Fakten . Saison: Juni bis September.

2008 wurden bei uns Fisolen aus Ägypten, Äthiopien, Jordanien, Kenia und Marokko angeboten, aber auch aus Österreich, Italien, Polen, Spanien, der Türkei und Ungarn.

Von uns in Supermarktregalen gefunden. Importierte Fisolen (großteils aus Marokko) haben wir im Sommer nur bei Lidl entdeckt. Im Dezember und Jänner angebotene frische Bohnen stammten ebenfalls aus Marokko.

Knoblauch

Fakten . Saison: Juli, August. Knoblauch eignet sich zur langen Lagerung.

2008 war bei uns Knoblauch aus Argentinien, Chile und China, aber auch aus Österreich, Frankreich, Italien und Ungarn erhältlich.

Von uns in Supermarktregalen gefunden. Vor allem Knoblauch aus China, Bio-Knoblauch auch aus Argentinien. In vielen Supermärkten wird selbst während der Saison kein heimischer Knoblauch angeboten!

Kräuter

Fakten . Die meisten Kräuter haben bei uns von Mitte Juni bis gegen Ende Oktober Saison.
Von uns in Supermarktregalen gefunden. Bei Lidl waren im Juli ­Gartenkräuter aus Belgien, im August aus den Niederlanden erhältlich. In der ersten Juliwoche wurde zudem Kresse aus den Niederlanden angeboten. Anfang Dezember gab es frische Kräuter (aus konventionellem bzw. biolo­gischem Anbau) aus Israel bei Maran, Spar, Billa und Zielpunkt zu kaufen. Um den Jahreswechsel bot Spar Schnittlauch aus Indien an.

Paprika

Fakten . Selbstversorgungsgrad (inklusive Pfefferoni): 24 Prozent. Saison: Juni bis Oktober.

2008 waren bei uns Paprika aus Ägypten, Marokko und Israel sowie aus Österreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien, der Türkei und Ungarn erhältlich.

Von uns in Supermarktregalen gefunden. Während der Sommer­monate angebotene Importpaprika stammten großteils aus den Nieder­landen und wurden in erster Linie von Lidl verkauft. Bei anderen Handelsketten gab es im Sommer Paprika aus Österreich. Im Dezember und Jänner fanden wir vor allem Importware aus Israel und Marokko.

Paradeiser

Fakten . Selbstversorgungsgrad: 18 Prozent. Saison: Juni bis Oktober.

2008 gab es bei uns unter anderem Tomaten aus Ägypten, Israel, Marokko und dem Senegal, aber auch aus Österreich, Belgien, Italien, den Nieder­landen, Polen, Spanien, der Türkei und Ungarn zu kaufen.

Von uns in Supermarktregalen gefunden. Vor allem Lidl setzt bei ­Paradeisern auf Importware: Im Sommer wurden Tomaten aus den Nieder­landen, zusätzlich aus Belgien und Spanien angeboten. Im Dezember und Jänner waren Tomaten aus Israel und Marokko erhältlich.

Zwiebeln

Fakten . Selbstversorgungsgrad: 116 Prozent (wir produzieren also mehr als wir verbrauchen). Saison: Juni bis September, davor und danach gibt es heimische Zwiebeln als Lagerware.

2008 wurden bei uns unter anderem Zwiebeln aus Ägypten und Neuseeland sowie aus Österreich, Italien, den Niederlanden, Rumänien, Spanien, der ­Türkei und Ungarn angeboten.

Von uns in Supermarktregalen gefunden. Im Juli und August waren Zwiebeln aus Neuseeland, Ägypten, Australien, Argentinien, den USA sowie der Türkei erhältlich. Frische Zwiebeln aus Österreich gab es ab Mitte Juni – zunächst zwar noch relativ teuer, doch binnen vier Wochen war der Preis auf die Hälfte gesunken.

Quelle: AMA, Saisonzeiten: Umweltberatung

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