KONSUMENT.AT - Honig - Wie wird Honig sortenrein?

Honig

Auf der süßen Seite

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Konsument 1/2007 veröffentlicht: 10.12.2006

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Wie wird Honig sortenrein?

Bienen haben einen Flugradius von etwa drei Kilometern. Honig wird sortenrein, wenn innerhalb dieses Radius vorwiegend eine Pflanze wächst. Bienenstöcke können auch zu speziellen Pflanzenkulturen gebracht werden.

Je nachdem, von welchen Pflanzen sie vor allem stammen, unterscheiden sich Honige in Geschmack, Geruch und Farbe voneinander. Rapshonig ist z.B. dickflüssig, hell und hat ein sehr mildes Aroma, Lindenhonig ist sehr süß, mit unverwechselbarem Geschmack und grünlich-weiß, manchmal auch gelblich. Kastanienhonig wiederum hat einen herberen Geschmack. Der seltene Tannenhonig, ein Honigtauhonig, stammt vorwiegend von Weißtannen, ist dunkel und würzig. Tannenhonig bleibt sehr lange flüssig.

Foto: Waldhäusl

Wer Honig mag, kann auch auf Reisen die eine oder andere Spezialität erstehen: zum Beispiel Lavendelhonig in Frankreich, Thymianhonig auf Kreta oder Orangenblütenhonig in Spanien.

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