KONSUMENT.AT - Olivenöl im Test: Extra bitter - Die wichtigsten Güteklassen

Olivenöl im Test: Extra bitter

Teure Öle schmecken nicht besser

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 21.08.2007

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Die wichtigsten Güteklassen

Natives Olivenöl extra (Olio Extravergine di Oliva). Höchste Qualitätskategorie; muss unter anderem in Geschmack und Geruch völlig fehlerfrei sein. Am Etikett zusätzlich mit dem Hinweis „erste Güteklasse – direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen“ gekennzeichnet.

Natives Olivenöl (Olio di Oliva Vergine). Zweite Güteklasse; mit leichten Fehlern in Geschmack bzw. Geruch. Kann z.B. entstehen, wenn die zur Ölerzeugung verwendeten Oliven nicht ganz frisch oder gesund waren. Am Etikett zusätzlich mit dem Hinweis „direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen“ gekennzeichnet.

Lampantöl. Niedrigste Kategorie der nativen Öle, hat deutlich ausgeprägte sensorische Fehler (ist z.B. ranzig oder muffig). Entsteht unter anderem, wenn zur Ölerzeugung verdorbene Oliven verwendet wurden. Lampantöl darf nicht unbehandelt in den Verkauf gelangen, sondern muss raffiniert (mithilfe von Chemikalien gereinigt) werden. Raffiniertes Olivenöl ist farb-, geruch- und geschmacklos. Mit einem gesetzlich nicht näher bestimmten Anteil an nativem Olivenöl gemischt, kann es als Olivenöl, wie im nächsten Absatz beschrieben, verkauft werden.

Olivenöl – bestehend aus raffiniertem und nativem Olivenöl. Dieses Öl ist am Etikett zusätzlich mit dem Hinweis „enthält ausschließlich raffiniertes Olivenöl und direkt aus Oliven gewonnenes Öl“ gekennzeichnet.
Natives Olivenöl und Olivenöl haben bei uns keine Marktrelevanz.

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