KONSUMENT.AT - Ribiseln - Unbedingt frisch

Ribiseln

Johannisbeeren nicht nur in Rot

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 17.06.2010

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Frischmarkt, Importe, Lagerzeit

Der Großteil der angebotenen Ware kommt aus heimischer Produktion, ergänzt durch Zulieferungen aus den Beneluxstaaten, Frankreich und Italien. Um die Saison zu verlängern, wird dort zum Teil auch unter Folie oder im Gewächshaus ­angebaut. Im Winter erfolgen Importe aus Chile, die Früchte werden meist in 125-Gramm-Flachschalen verpackt. Für den Frischmarkt eigenen sich Rote Johannisbeeren besser als Schwarze, da diese transportempfindlicher sind. Generell sind Johannisbeeren nur kurze Zeit haltbar, da sie leicht saften und in der Folge schnell schimmeln.

Bis zu 12 Wochen gelagert

Händler kühlen die Ware oft vor, um sie dann bei 0 Grad C und 90 bis 95 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit etwa ein bis zwei Wochen lagern zu können. ­Einige neuere Spätsorten können auch ­unter CA-Bedingungen (in Lager­hallen mit "controlled atmosphere", wo der Gehalt an CO2 und Sauerstoff genau ­ge­regelt wird) bis zu 12 Wochen gelagert ­werden.

 

Unbedingt frisch

Für den privaten Einkauf gilt jedoch: je frischer geerntet, desto besser. Vollreife Rote Johannisbeeren sind rundherum gleichmäßig gefärbt, relativ weich und trotzdem prall. Sie sollten trocken und unbeschädigt sein. Ungewaschen können Sie die Früchte zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erst unmittelbar vor dem Essen waschen und am besten mit einer Gabel von den Stielen streifen. Ribiseln eignen sich auch gut zum Einfrieren.

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