KONSUMENT.AT - Ribiseln - Zubereitung

Ribiseln

Johannisbeeren nicht nur in Rot

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 17.06.2010

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Zubereitung

Frisch isst man sie am besten "pur" ohne weitere Zutaten oder auch im Obstsalat. Zur Herstellung von Gelees und Mar­meladen sind hingegen nicht ganz reife Früchte am besten geeignet, da ihr Pektingehalt dann am höchsten ist. Wegen ihres eher säuerlichen Geschmacks werden sie häufig auch gekocht. Sie gehören in die aus Deutschland stammende und inzwischen auch bei uns beliebte rote Grütze, schmecken im Pudding und ergeben einen herrlichen Sommerbelag auf Kuchen, Torten und Kleingebäck.

Sie passen sehr gut zu Birnen, Zwetschken, Ananas und Himbeeren und werden auch zur Herstellung von Kompott, Konfitüre, Sirup und Wein verwendet. Gut ergänzt wird der feine ­Geschmack der roten Früchte durch Zimt, Nelken, Minze, Zitronenmelisse, die Schale von Zitrusfrüchten oder Estragon. In manchen Salatsaucen ist der Saft von Roten ­Johannisbeeren ein ausgezeichneter Ersatz für Essig.

Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeeren kann man wie Rote Ribiseln verwenden. Sie werden allerdings häufiger zur Herstellung von Likören, Gelees, Konfitüren und Wein genutzt. Gedünstet eignen sie sich hervorragend als Beilage zu Wild, Wildgeflügel, Geflügel und Rindsbraten und ergeben zerdrückt auch pikante oder süße Saucen. Johannisbeersauce für Desserts kann man mit weißem oder braunem Zucker verfeinern, Saucen für herzhafte Gerichte mit schwerem ­Johannisbeerlikör, Balsam- oder Honig­essig abschmecken.

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