KONSUMENT.AT - Patientenverfügung: Neue Regeln - Vorsichtsmaßnahmen

Patientenverfügung: Neue Regeln

Selbstbestimmt

Seite 3 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 4/2019 veröffentlicht: 28.03.2019

Inhalt

Im Sinne der Durchsetzung Ihres eigenen Willens sollten Sie daher Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

- Tragen Sie die Hinweiskarte auf das Vorhandensein der Patientenverfügung immer bei sich, am besten direkt bei Ihren Ausweispapieren (die im Krankenhaus immer benötigt werden).

- Informieren Sie Ihre nahen Angehörigen nicht nur über das Vorhandensein einer Patientenverfügung, sondern auch über deren Inhalt und den Verwahrort. Statten Sie Vertrauenspersonen mit einer Kopie der Patientenverfügung aus.

- Geben Sie Ihrem Hausarzt eine Kopie der Patientenverfügung mit der Bitte, dieses Schriftstück in Ihrer Patientenakte zu verwahren. Wird Ihr Hausarzt zu einem Notfall bei Ihnen gerufen und muss entscheiden, ob und welche lebensverlängernden Maßnahmen ergriffen werden sollen und dürfen, kennt er somit Ihren Willen.

- Geben Sie (oder Ihre Angehörigen, Ihre Vertrauensperson) bei einem Krankenhausaufenthalt den Ärzten eine Kopie der Patientenverfügung für die Krankenakte.

- Ändert sich Ihr Wille und ändern Sie Ihre Patientenverfügung entsprechend ab, sollten auch die früher verteilten Kopien durch eine aktuelle Version ersetzt werden.

- Hinterlegen Sie bei wiederholten Krankenhaus­aufenthalten oder der Verlegung auf eine andere Station erneut eine Kopie der Patienten­ver­fügung.

- Im Pflegeheim hilft ein Notfallbogen, der neben den Namen und Telefon­nummern Ihrer Angehörigen auch einen Hinweis auf den Aufbewahrungsort der Patientenverfügung enthält.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
4 Stimmen
Weiterlesen