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Schi

Kurz & flott

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 21.10.2002

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Schwächen hat jeder

Das Gesagte als Loblied auf alle Slalom-Schi zu verstehen, wäre freilich falsch. Unabhängig von der Marke gibt es zwischen den einzelnen Modellen mehr oder weniger große Unterschiede im Detail. Das heißt, es gibt nur wenige Schi, die nicht ihre Schwächen hätten. Selbst unter den neun „sehr guten“ haben nur zwei sowohl bei der technischen als auch bei der höher gewichteten praktischen Prüfung brilliert. Die beiden Race-Slalom-Modelle Atomic SL 11.12 und Salomon Equipe 10 3V sind den meisten Konkurrenten in der Sympathie unserer Tester auf und davon gefahren. Knapp auf den Fersen – oder besser gesagt, auf den Enden – ist ihnen allerdings der Slalom-Schi SL 9.12 von Atomic. Er ist die preiswertere Alternative für den Normalverbraucher. Die Testfahrer regelrecht verunsichert hat hingegen der Blizzard Sigma SLK Kompressor. Weil er unruhig läuft und schlecht zu führen ist, fühlten sie sich auf ihm nicht so recht wohl.

Da Schi nicht nur an den Füßen, sondern abseits der Piste auch auf den Schultern getragen werden, haben wir sie auf die Waage gestellt: Da zum Eigengewicht noch die Bindung und bei vielen Schi auch eine Platte kommt, bringt es der Elan SLX Race auf fast acht Kilogramm. Andere, wie die Slalom-Modelle von Salomon, Völkl und Kneissl, wiegen hingegen deutlich unter sechs Kilogramm.

Die erwähnte Platte wird vor allem bei den stark taillierten Slalom-Schi verwendet. Sie dient unter anderem dazu, dass man höher steht, damit beim extremen Kanten ein Kontakt zwischen Schuhrand und Piste vermieden wird (Sturzgefahr!).

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