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Schi

Kurz & flott

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 21.10.2002

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„All-Mountain“ gefielen weniger

Bei den „All-Mountain“-Schi fielen die praktischen Urteile der Tester durchwegs schlechter aus als bei den Slalom-Modellen. Trotzdem gibt es einige universell einsetzbare Modelle, die auch auf der präparierten Piste gefallen haben. Der Rest ist höchstens dann interessant, wenn man sich wirklich vorwiegend im Gelände bewegt. Ansonsten kann – wie schon erwähnt – ein etwas länger gewählter Slalom-Schi abseits der Piste durchaus mithalten.

Unter den All-Mountain-Modellen befinden sich mit dem Kneissl rail scandium und dem Nordica Beast 69 TT auch jene beiden Schi, die bei unserer technischen Prüfung versagt haben. Dabei wird in erster Linie die Qualität und Robustheit der Verarbeitung unter die Lupe genommen. Bei den genannten Modellen rissen bei der Schlagpendelprüfung die Kanten aus, und der Nordica hat obendrein den Aufpralltest nicht bestanden. Ein Qualitätskriterium ist darüber hinaus die Kantenstärke, denn von ihr hängt es ab, wie oft man die Kanten schleifen lassen kann. Ein Detail am Rande: Die getesteten Schi von Nordica, Stöckli und Völkl sowie die Slalom-Modelle von Atomic, Fischer und Rossignol 9S sind mit einer speziellen Oberfläche ausgestattet. Ihr Vorteil ist, dass sie weniger kratzeranfällig ist und optisch länger ansprechend bleibt, weil man Kratzer darauf nicht so deutlich sieht.

Bedenken Sie im Übrigen stets, dass sämtliche Carver-Schi zum Kurvenfahren gebaut werden und keine Abfahrts-Schi sind. Auf Schussstrecken sind Sie mit angedeuteten Schwüngen sicherer unterwegs als mit flach gestellten Schi. So verhindern Sie ungewolltes Verschneiden, das zum Sturz führen könnte. Eine breite Schiführung (etwa auf Beckenbreite) ist für den richtigen Kanteneinsatz beim Carven unerlässlich.

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