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Schibrillen im Test

Nicht blenden lassen

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008

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Zerkratzte Scheiben irritieren

Die Oberfläche der Scheiben ist empfindlich. Vor allem verspiegelte Scheiben können leicht zerkratzt werden. Beim Beständigkeitstest mit einem gespitzten Bleistift kam kein einziges Modell ungeschoren davon. Kein schwerer Mangel, aber Kratzer in der Scheibe können das Auge stark irritieren. Chemischen Einwirkungen (Auftragen einer Sonnencreme) hielten hingegen alle Oberflächen stand.

Sanftes Reinigen

Auch die Innenseite der Scheiben ist pfleglich zu behandeln. Die wasseraufnehmende Schicht, die das Beschlagen verhindert (Antifog), ist sehr weich und kann bereits durch Wischbewegungen zerstört werden (es bilden sich Schlieren). Da dies für alle Modelle gleichermaßen gilt, wurde es nicht getestet. Wichtig ist, die Pflegetipps zu beherzigen: Wird die Scheibe nass, sollte sie am besten an der Sonne getrocknet werden; bestenfalls mit einem weichen Tuch vorsichtig abtupfen, keinesfalls wischen.

Wenig PVC aber viel PAK

Nur geringen Anlass für Beanstandungen bot auch die Schadstoffprüfung („Umwelteigenschaften“). PVC im Brillenrahmen wurde nirgends nachgewiesen. Phthalate (Weichmacher) wurden nur vereinzelt in geringen Mengen entdeckt. Relativ häufig (in 13 von 17 Fällen) stieß man hingegen auf PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), bei der Marker Striker wurde Naphtalin und vor allem Pyren nachgewiesen.

Die Marker wurde zudem wegen des PVC-Gehalts in der Verpa­ckung gemaß­regelt, wie auch drei weitere Brillen (Oakley, Bollé und Carrera). Dass dieses Umweltgift auch in der Verpackung nichts zu suchen hat, beweisen die vielen anderen Produkte, die (trotz Kunststoff­-ver­pa­ckung) PVC-frei bleiben. Ganz sauber, also frei von Umweltgiften und Schadstof-fen, blieben letztlich nur vier Schibrillen: Giro Root, Smith Fuse und die beiden CP-Modelle.

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