KONSUMENT.AT - Schibrillen im Test - Lichtdurchlässigkeit

Schibrillen im Test

Nicht blenden lassen

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008

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Kategorien für die Lichtdurchlässigkeit

Es gibt genormte Kategorien für die Lichtdurchlässigkeit, die leider nur allzu selten angegeben werden, und wenn, dann eher unauffällig. Es wäre eine gute Orientierungshilfe für Konsumenten.

Die Kategorien (Sicherheitsstufen) geben an, wie viel Prozent des sichtbaren Lichtes durch die Scheibe gehen. Sie sind für die folgenden Wetterverhältnisse geeignet:

Sicherheitsstufe Prozent Wetterverhältnisse
S0 80-100 bedeckt, Nebel, Regen, Schneefall
S1 43-80 bedeckt, Nebel, Regen, Schneefall
S2 18-43 (stark) bewölkt
S3 8-18 wolkenlos bis heiter
S4 3-8 wolkenlos bis heiter, für lichtempfindliche Personen, für Gletscherschilauf

Entscheidend ist jedoch die Farbe der Scheibe : Eine Scheibe mit aufhellender Farbe (wie z.B. Rot) kann, auch wenn sie der Kategorie 4 entspricht, von lichtempfindlichen Personen als zu grell empfunden werden. Für Schlechtwetterbrillen sind gelbe oder orange Farbtöne am besten geeignet, evtl. auch rötliche. Für Schönwetterbrillen sind bräunliche oder graue Farben zu bevorzugen.

Brillen mit Kategorie 2 sind nur dann für Schlechtwetter geeignet, wenn sie aufhellende Scheiben haben. Für Schönwetter sollte die Lichtdurchlässigkeit 25 Prozent nicht übersteigen, Scheibenfarbe Braun oder Grau.

Eine Skibrille sollte auf jeden Fall getragen werden, um das schädliche UV-Licht wegzufiltern und um bei Stürzen geschützt zu sein. Für die Dämmerung gibt es Klarsichtscheiben.

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