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Auslandsüberweisungen

Ein Fall für die Brieftaube

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Konsument 5/2001 veröffentlicht: 01.05.2001

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Verrechnungsscheck

Bleiben noch zwei Möglichkeiten, Geld ins Ausland zu schicken. Eine davon ist der Verrechnungsscheck (zum Beispiel bei der PSK), der einem Konto im Ausland gutgeschrieben wird. Die Spesenbelastung ist jedoch auch hier äußerst unklar. Die inländischen Kosten können übernommen werden (bis 5500 Euro 140 Schilling Spesen, bis 50.000 Euro 490 Schilling). Die ausländischen Gebühren sind erfahrungsgemäß deutlich höher.

Wertbrief als Alternative

Die letzte Möglichkeit ist der so genannte Wertbrief, der Bargeld oder Euroschecks enthält und an Postämtern aufgegeben werden kann. Wertbriefe können in zirka 100 Länder versandt werden. Die Höchstbeträge sind sehr unterschiedlich (auf die Seychellen dürfen nur knapp über 2000 Schilling geschickt werden, nach Belgien hingegen bis zu rund 76.000 Schilling). Die Kosten aber sind fix: Zusätzlich zur normalen Frankierung (7 plus 28 Schilling, da es sich um ein Einschreiben handelt) muss ein Prozent der Wertangabe (mindestens 10 Schilling) bezahlt werden. Für 1000 Schilling macht das also 4,5 Prozent Spesen. Allerdings fallen für den Empfänger Wechselspesen an, will er den erhaltenen Schillingbetrag in nationale Währung umtauschen.

Eingeschriebene Sendungen

Beträge unter 1000 Schilling können auch einfach per eingeschriebenem Brief verschickt werden, da die Post für eingeschriebene Sendungen bis zu diesem Betrag haftet. Riskant ist es jedoch, Geld oder in der Währung des Empfängerlandes ausgestellte Euroschecks nur in ein Kuvert zu stecken und ohne Einschreiben zu verschicken: Wenn der Brief verloren geht, ist das Geld weg, die Post haftet nicht dafür.

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