KONSUMENT.AT - Haftpflichtversicherung für Biker - Diebstahlversicherung unattraktiv

Haftpflichtversicherung für Biker

Nötiger Schutz für Radfahrer

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veröffentlicht: 01.08.2011

Inhalt

Nicht so wichtig: Fahrraddiebstahlversicherung

Wenn man ein Fahrrad kauft,  wird dazu oft eine Diebstahlversicherung angeboten. Die Prämien liegen mit rund 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises recht hoch. Die Polizzen enthalten meist einen Selbstbehalt. Oft muss nach einem Diebstahl das neue Rad beim gleichen Händler gekauft werden. Diese Einschränkungen machen eine Diebstahlversicherung wenig attraktiv.

Wenn das Fahrrad aus der Wohnung oder dem versperrten Kellerabteil entwendet wird, kann man den Schaden bei der Haushaltsversicherung geltend machen. Um eine Leistung aus einer Diebstahlsversicherung zu bekommen, muss Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Auch muss man den Wert des gestohlenen Rades durch die Rechnung nachweisen.

Alternative zur Diebstahlversicherung

Um den Drahteseln vor Langfingern zu schützen, empfiehlt die Polizei, dessen Daten (Rahmennummer…) in einem Fahrradpass festzuhalten. Ein stabiles Schloss ist das Um und Auf. Am besten schützt ein Bügelschloss. Im Freien sollten Räder immer an einen fix verankerten Gegenstand angehängt werden. Vorder- und Hinterrad kann man mit zusätzlichen Spiralkabeln vor dem Abmontieren sichern. Wählen Sie fürs Abstellen belebte und nachts gut beleuchtete Plätze. Dass man keine wertvollen Gegenstände (Fahrradcomputer, Gepäcktasche, Werkzeug) auf dem Rad zurücklässt, sollte selbstverständlich sein.

 kaputtes Fahrradschloss (Bild: VKI/M. Tacha)

Solche Kabelschlösser können leicht geknackt werden.

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