KONSUMENT.AT - Private Zahnarzthonorare - So haben wir getestet

Private Zahnarzthonorare

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Seite 19 von 20

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2005 veröffentlicht: 09.12.2004

Inhalt

So haben wir getestet

So haben wir die Daten erhoben

Wir baten Zahnärzte um ihre Preislisten für private Leistungen. Wir baten Patienten, uns Kostenvoranschläge und Rechnungen zuzuschicken. Die in den Tabellen genannten Leistungen, Bezeichnungen und Preise sind also ein Spiegelbild dessen, womit österreichische Patienten konfrontiert sind. Etwaige Uneinheitlichkeiten haben ihren Ursprung in der Uneinheitlichkeit und Unklarheit, mit der Zahnärzte ihre Leistungen erklären, benennen und verrechnen.

Unsere Tabellen informieren in erster Linie über Kosten privater zahnärztlicher Leistungen; die dahinter liegende Qualität müssen Sie sich von Ihrem Zahnarzt erläutern lassen.

Ungenaue Rechnungen

Zahlreiche Rechungen und Kostenvoranschläge waren mehrdeutig, unklar und für Patienten kaum verständlich.

West-Ost-Gefälle

Die von den Zahnärzten genannten Preise wurden zwischen 10/2003 und 10/2004 gesammelt; die von den Patienten geschickten Daten sind bis zu vier Jahre alt. Die gemeldeten Honorare stammen von Patienten aus ganz Österreich, jene von Zahnärzten aus dem Wiener Raum, der Steiermark und Salzburg. Es gibt bei den Zahnarzthonoraren ein deutliches West-Ost-Gefälle. Zahnärzte sind in West-Österreich teurer als in Ost-Österreich. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg sind, sagen Zahnärzte, die Mieten, die Lohnkosten und die Preise für die Arbeit der Zahntechniker höher als in Ostösterreich.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen