KONSUMENT.AT - Sparbücher - Banken ohne Filialen: So funktioniert das Direktsparen

Sparbücher

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Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

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Das Sparen der Zukunft soll mehr und mehr über Telefon und Internet ablaufen.

Das spart Personal- und Verwaltungskosten und bringt dem Sparer geringfügig höhere Zinsen. Bei der deutschen Entrium-Bank zum Beispiel, die diese Sparform anbietet und ganz ohne Filialen auskommt, heißt das Direktsparen (= über Telefon und Internet) und Onlinesparen (= nur über Internet).

Kontoeröffnung und -führung

Der Kunde füllt einen Kontoeröffnungsantrag aus, schickt ihn mit Kopie von Reisepass oder Personalausweis an Entrium und erhält per Einschreiben die Bestätigung über die Kontoeröffnung. Einzahlungen auf das Sparkonto erfolgen in Form von Überweisungen, Dauerauftrag oder per Lastschrifteinzug. Auszahlungen erfolgen beim Direktsparen durch telefonische Überweisungsaufträge (mittels Codewort), beim Onlinesparen durch Internet-Banking (mithilfe eines Passworts), und zwar jeweils auf das bei der Eröffnung angegebene Girokonto. Kontoauszüge werden beim Direktsparen zugesandt, beim Onlinesparen muss sie der Kunde selbst ausdrucken. Dafür erhalten „Nur“-Online-Sparer derzeit um 0,5 Prozent mehr Zinsen, weil die Bank Betreuungs-, Telefon- und Kontoauszugskosten spart. Das Geld ist täglich fällig, der Zinssatz variabel, die Mindesteinlagenhöhe beträgt allerdings 100 Euro.

Sicher angelegt

Die Spargelder sind übrigens bei Entrium ebenso sicher angelegt wie bei einer heimischen Bank: Entrium unterliegt der deutschen Einlagensicherung, die entsprechend dem EU-Standard im Fall einer Pleite mindestens 20.000 Euro an Rückzahlung garantiert. Außerdem ist das Unternehmen dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes der deutschen Banken angeschlossen, bei dem die Einlagensicherung deutlich über dem EU-Wert liegt.