KONSUMENT.AT - Sparbücher - Achtung, Vorschusszinsenfalle!

Sparbücher

Auf der sicheren Seite

Seite 8 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

Inhalt

Wenn Sie bei Sparbüchern mit Bindefrist vor dem Laufzeitende Geld beheben, müssen Sie Vorschusszinsen zahlen, und zwar ein Promille vom vorzeitig behobenen Betrag pro vollem Monat der nicht eingehaltenen Bindefrist. Aber auch wenn Sie zu spät abheben fallen Strafzinsen an. Die Bindefrist verlängert sich nämlich nach Ablauf automatisch. Bei der jährlichen Zinsabrechnung werden Vorschusszinsen oft unterschlagen. Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, dass Sie welche bezahlt haben. Beispiel: Ihr Sparbuch war auf sechs Monate gebunden, Sie beheben erst gegen Ende des siebenten Monats – dann befindet sich das Sparbuch im ersten Monat der neuen sechsmonatigen Bindefrist, Vorschusszinsen (für fünf Monate zu frühe Behebung) werden fällig!
Daher Bindefrist genau einhalten und gebundenes Spargeld ausschließlich bis zu einem Monat vor und einige Tage nach Ablauf der Frist beheben.