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Tief im Zinsental

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 17.03.2004

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Bindung bringt Zinsen

Bessere Zinsen durch Bindung. Wer sein Geld länger bindet, wird mit besseren Zinsen belohnt. Sinnvoll sind Einmalerläge zu fixem Zinssatz über die ganze Laufzeit, auch Kapitalsparbücher genannt. Angeboten werden sie meist mit Laufzeiten von einem bis fünf Jahren. Dazu ein Tipp: Wer regelmäßig in jedem Jahr ein Buch mit mehrjähriger Laufzeit anlegt, kann später jedes Jahr ein abreifendes Sparbuch „pflücken“. Kapitalsparbücher kann man auch vorzeitig auflösen, allerdings mit schlechterer Verzinsung.

Vorschusszinsen

Weniger zu empfehlen sind Sparbücher mit Bindefrist (meist 6 bis 12 Monate). Die Verzinsung ist variabel und kann während der Bindefrist jederzeit nach unten gehen. Und bei Nichteinhaltung der Bindefrist werden Vorschusszinsen fällig. Die Bindefrist beginnt bei jedem neu eingelegten Betrag aufs Neue zu laufen und verlängert sich automatisch. Daher ist ein Abheben ohne Vorschusszinsen fast unmöglich.

Online sparen

Auch wer übers Internet spart, nimmt der Bank Arbeit ab und kann bessere Zinsen lukrieren. Zu nennen sind hier

  • Entrium
  • easybank und
  • Generali Bank

Sie bieten täglich fällige Einlagen (1,5 bis 2 Prozent), aber auch Einmalerläge mit fixer Laufzeit und Spareinlagen mit Bindefrist (bis 3,25 Prozent). Ausschließlich gebunden anlegen kann man sein Geld bei www.bundesschatz.at und zwar für 1, 3, 6,12 oder 24 Monate.

Wünscht man am Ende keine Auszahlung, verlängert sich die Bindedauer automatisch. Der Zinssatz ist für die gewählte Laufzeit fix. Bei einer Verlängerung gilt der dann aktuelle Zinssatz für Neuanlagen. Vorzeitiges Auflösen ist möglich, allerdings werden Spesen von 0,05 Prozent pro Monat der noch offenen Laufzeit vom vereinbarten Zinssatz abgezogen. Die Verzinsung liegt
je nach Dauer zwischen 1,75 und 2,20 Prozent.

Superkonditionen

Immer wieder günstige Angebote gibt’s bei aggressiven Newcomern oder Außenseitern. Aber: Je höher die Zinsen, desto höher das Risiko. Mit einem Höchstbetrag von 20.000 Euro – pro Bank, nicht pro Sparbuch oder Filiale! – sind Sie auf der sicheren Seite. So viel zahlt bei einer Pleite die gesetzliche Einlagensicherung, der jedes Geldinstitut in Österreich unterliegt.

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