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Wohnbaudarlehen

Falsch gerechnet?

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 16.03.2004, aktualisiert: 29.03.2004

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Bank: Zinsen frei gestalten  

Die Bank meinte nun, die Zinsen könnten frei gestaltet werden, solange die Höchstgrenze von 1,5 Prozentpunkten über der Verzinsung für bestimmte Bundesanleihen nicht überstiegen wird. Wir sehen das anders: Die Relation zwischen Kreditzinssatz und Zins für die bestimmte Bundesanleihe, die die Bank bei Vertragsbeginn festgelegt hat, muss unserer Ansicht nach immer gleich bleiben. Zinssenkungen bei den Anleihen müssen also an den Kreditkunden weitergegeben werden.

Gericht gab uns Recht

Das Gericht gab uns Recht. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht. Eine Reihe weiterer Fälle lässt uns vermuten, dass die Banken die Vorschriften der Wohnbauförderung falsch angewendet haben.

Auch Genossenschaftsmieter

Das Problem mit Wohnbaudarlehen wird noch komplizierter, wenn eine Wohnbaugenossenschaft für die Errichtung der Wohnhausanlage ein gefördertes Darlehen aufnimmt und die späteren Mieter die Rückzahlungen über das Nutzungsentgelt an den Bauträger finanzieren. Kann der Bauträger hier die Zinsvorschreibungen der Bank einfach zahlen und weiterverrechnen, oder muss er im Interesse der Mieter die Zinsanpassungen der Bank kontrollieren?

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