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Konsument international

Konsument 11/1999

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 01.11.1999

Inhalt

Konsumentenschutz in der Karibik

Im karibischen Raum befinden sich Konsumentenschutzorganisationen noch in einem frühen Entwicklungsstadium. In vielen Staaten sind sie entweder gar nicht existent, oder sie sind regierungsabhängig und reagieren nur mit Verzug auf aktuelle Probleme. Positive Ausnahmen findet man beispielsweise in Trinidad und Jamaica. Die dortigen Organisationen sind Mitglieder von Consumers International. In Jamaica fand auch vor einiger Zeit die bisher dritte Regionalkonferenz zur Schaffung einer gesamtkaribischen Konsumentenbewegung statt. Fazit: Es gibt zwar noch viel zu tun, aber das Ziel ist wieder einen kleinen Schritt näher gerückt.

 

Fettfrei, doch nicht ohne Fett

Einige Süßwarenhersteller haben daran Gefallen gefunden, ihre Schokoriegel mit dem Aufdruck „XX Prozent fettfrei“ zu schmücken. Was nur im Kleingedruckten steht: 85 Prozent fettfrei bedeutet beispielsweise, dass die süße Versuchung immerhin 15 Prozent Fett enthält und somit nicht gerade einen Diäthappen darstellt. Doch mit dieser Irreführung soll nun Schluss sein: Die britische Regierung hat eine Gesetzesnovelle verabschiedet, die, nach einer Übergangsfrist, Werbeaufdrucke solcher Art verbietet. Die Hersteller wurden jedoch aufgefordert, die Frist nicht auszuschöpfen, sondern im Sinne der korrekten Information der Konsumenten schon jetzt darauf zu reagieren.

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