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Medikamente: Hansaplast med - wirkstoffhaltiges Pflaster

Bei Rückenschmerzen und Verspannungen

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KONSUMENT 9/2012 veröffentlicht: 30.08.2012

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Hansaplast med - wirkstoffhaltiges Pflaster: Testurteil im Detail

Testurteil: geeignet zur Unterstützung der Behandlung bei Rückenschmerzen und Verspannungen für maximal 3

Bild: VKI/E. Würth 

Wochen. Eine therapeutische Wirksamkeit für einen längeren Zeitraum ist nicht ausreichend nachgewiesen. Cayennepfeffer wird aus scharfen Pfefferoni (Paprika-Gewächs) gewonnen und in der Volksmedizin bei rheumatischen Beschwerden sowie Muskelschmerzen eingesetzt. Die Wirkung beruht vor allem auf dem enthaltenen Scharfstoff Capsaicin, der durch die Haut aufgenommen wird und kleinste Blutgefäße erweitert. Capsaicin greift in die Produktion von körpereigenen Nervenbotenstoffen ein, die am Schmerzgeschehen beteiligt sind, und lindert so den Schmerz. Scharfstoffe verursachen auf der Haut zunächst ein Schmerz- und Wärmegefühl, anschließend folgt eine Phase der Unempfindlichkeit. Dieser Effekt kann Stunden bis Tage anhalten.

Präparat: Hansaplast med Lokale Schmerz-Therapie ABC Wärme-Pflaster Capsicum 11 mg

Wirkstoff: Extrakt aus Cayennepfeffer (Capsaicinoide)

Preis: 4,90 Euro/1 Stück Anwendung: Auf die Haut über der schmerzenden Stelle aufkleben. Das Wärmegefühl hält etwa fünf Stunden lang an, es kann durch körperliche Anstrengung verstärkt werden. Das Pflaster darf höchstens acht Stunden auf der Haut bleiben, pro Tag darf nicht mehr als ein Pflaster angewendet werden. Bevor ein neues Pflaster aufgeklebt wird, sollte mindestens zwölf Stunden gewartet werden. Es dürfen keinesfalls zusätzliche Mittel zur Hauterwärmung eingesetzt werden (z.B. Rotlicht, Rheumasalbe, Bad). Nach der Anwendung sorgfältig Hände waschen und Nägel bürsten, damit keine Reste der Scharfstoffe in die Augen und auf Schleimhäute gelangen.

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen: Das Pflaster darf nicht auf Schleimhäute, offene Wunden und erkrankte Haut aufgebracht werden. Wenn sich die Haut verstärkt rötet oder stark juckt, liegt vermutlich eine allergische Reaktion vor. Dann sollte das Pflaster abgenommen werden. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nicht länger als drei Wochen anwenden, da sonst ein Risiko für Nervenschäden besteht.

Kinder und Jugendliche: Das Pflaster darf nicht bei Kindern unter zwölf Jahren eingesetzt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit: In Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie das Mittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden. Das Mittel wird über die Haut ins Blut aufgenommen, kann die Plazenta passieren und in die Muttermilch übergehen.

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