KONSUMENT.AT - Medikamente: Ibumetin forte, Nicorette - Medikamententest: Ibumetin forte, Filmtabletten

Medikamente: Ibumetin forte, Nicorette

Schmerzen, Fieber und Raucherentwöhnung

Seite 2 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2008 veröffentlicht: 11.12.2007, aktualisiert: 22.02.2018

Inhalt

Ibumetin forte

Geeignet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Der enthaltene Wirkstoff Ibuprofen gehört zu den nicht kortisonhaltigen Antirheumatika (NSAR), die in höherer Dosierung als rezeptpflichtiges Medikament vor allem bei Rheuma verschrieben werden. Geringer dosiert kommt Ibuprofen rezeptfrei bei Schmerzen und Fieber zur Anwendung.

Präparat: Ibumetin forte 400 mg Filmtabletten 20 Stk.
Wirkstoff: Ibuprofen
Preis:  € 6,30

Anwendung: Alle 4 bis 6 Stunden eine Tablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (1 Glas Wasser) zu oder nach den Mahlzeiten schlucken. Vorsicht: Die Tageshöchstdosis beträgt 1200 Milligramm (3 Tabletten).

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Nicht anwenden bei aktivem Magen-Darm-Geschwür, Blutungen im Magen-Darm-Trakt sowie Allergien auf Acetylsalicylsäure. Ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung bei erhöhtem Risiko für Magen-Darm-Geschwüre, Lebererkrankungen, erhöhtem Blutdruck, Herzinsuffizienz, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe und Nierenerkrankungen. Die Wirkung blutdrucksenkender Arzneimittel nimmt ab, zusammen mit ACE-Hemmern steigt das Risiko für eine Nierenfunktionsstörung.  Ibumentin: bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber, Foto: Ehrensberger Die Wirkung von harntreibenden Mitteln wird vermindert. Bei Kombination mit kortisonhaltigen Präparaten, Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR besteht erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Schädigungen. In Kombination mit Mitteln zur Blutverdünnung besteht erhöhtes Risiko für innere Blutungen. Alkohol kann Magenprobleme verstärken. Asthmatiker und Allergiker sollten Ibumetin bei erstmaliger Anwendung unter ärztlicher Aufsicht einnehmen. Arzt aufsuchen, wenn heftige Magenbeschwerden auftreten, die Beine stark anschwellen, die Haut sich verstärkt rötet und juckt, Übelkeit, Erbrechen und/oder dunkel gefärbter Urin auftreten und der Stuhl auffällig hell gefärbt ist.

Schwangerschaft, Kinder und ältere Menschen: Kinder sollten Saft- oder Zäpfchenpräparate einnehmen, Schwangere auf die Einnahme verzichten. Während der Stillzeit nur kurzzeitig anwenden, empfohlene Dosierung nicht überschreiten. Ältere Menschen sollten die Dosis verringern, da vermehrt unerwünschte Wirkungen auftreten können.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
12 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • "entwirrt"
    von 7112910 am 17.03.2017 um 22:31
    Besten Dank für die schnelle Antwort! Jetzt ist mir die Sache klar. Klaus Kramer
  • verwirrt
    von REDAKTION am 16.03.2017 um 13:19
    In Ibumetin forte ist lediglich ein Wirkstoff, nämlich Ibuprofen enthalten. Dieser gehört zur Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Acetylsalicylsäure (ASS) ist in diesem Präparat also nicht als Wirkstoff enthalten. Wenn Sie jedoch nach der Einnahme von ASS schon einmal einen Asthmaanfall erlitten haben oder wenn allergische Hautreaktionen oder allergischer Schnupfen aufgetreten sind, sollten Sie auch keine NSAR (wie z.B. Ibumetin forte) einnehmen, da nach der Anwendung von NSAR die gleichen Reaktionen wie nach der Einnahme von ASS zu befürchten sind.
  • verwirrt
    von 7112910 am 16.03.2017 um 11:04
    S.g. Konsument-Tester! Ich bin etwas verwirrt, was Ibumetin forte betrifft. Bei der Suche nach einem Medikament, das nur Ibuprofen enthält, bin ich auf dieses Medikament gestoßen. Allerdings steht bei den Nebenwirkungen, dass die Acetylsalicylsäure im Magen Nebenwirkungen auslöst. Nun frage ich mich: wenn unter dem Wirkstoff nur Ibuprofen angeführt ist, ist das dann die Acetylsalicylsäure? Und wenn ja, warum gibt man nicht diese an? Ich bin kein Mediziner - aber interessiere mich und bin gespannt auf die Antwort. Besten Dank im Voraus! Klaus Kramer