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Medikamente: Ibumetin forte, Nicorette

Schmerzen, Fieber und Raucherentwöhnung

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Konsument 1/2008 veröffentlicht: 11.12.2007, aktualisiert: 22.02.2018

Inhalt

Nicorette

Geeignet zur Unterstützung eines langfristigen Raucherentwöhnungsprogramms.

Präparat: Nicorette 2 mg Kaugummi 30 Stk.
Wirkstoff: Nikotin
Preis:  € 8,95

Anwendung: Präparat etwa eine halbe Stunde anwenden, damit sich das Nikotin löst und über die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen wird. Das Zwei-Milligramm-Präparat ist vor allem für Personen geeignet, die weniger als 20 Zigaretten täglich geraucht haben. Stärkere Raucher erzielen mit dem Vier-Milligramm-Präparat bessere Erfolge. Nach drei Monaten Anwendung beenden. Für sehr starke Raucher sind Nikotinpflaster geeigneter. Achtung: Mit Therapiebeginn nicht mehr rauchen!

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Nicht anwenden bei instabiler oder sich verschlechternder Angina pectoris, starken Herzrhythmusstörungen, unmittelbar nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Rücksprache mit dem Arzt bei stabiler Angina pectoris, Herzmuskelschwäche, länger zurückliegendem Nicorette: zur Unterstützung eines langfristigen Raucherentwöhnungsprogramms, Foto: Ehrensberger Herzinfarkt, Bluthochdruck, peripherer arterieller Verschlusskrankheit („Raucherbein“) oder Durchblutungsstörungen im Gehirn, unzureichender Leber- oder Nierentätigkeit, Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes, Magenschleimhautentzündung oder akuten Geschwüren im Magen oder Zwölffingerdarm. Tritt nach der Anwendung unregelmäßiger Herzschlag auf, Präparat nicht mehr anwenden und einen Arzt konsultieren. Nach dem Konsum säurehaltiger Getränke (Orangensaft, Cola-Getränke, Kaffee) etwa eine Viertelstunde warten, da das Nikotin schlechter von der Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Schwangerschaft und Kinder: Für Kleinkinder kann Nikotin tödlich sein. Präparat darf nicht in die Hände von Kleinkindern gelangen. Für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Schwangere und Stillende sollten das Rauchen aufgeben und auf Nikotinprodukte verzichten. Nikotin kann den Fötus schädigen und in die Muttermilch übertreten.

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Wertung: 2 von 5 Sternen
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Kommentare

  • "entwirrt"
    von 7112910 am 17.03.2017 um 22:31
    Besten Dank für die schnelle Antwort! Jetzt ist mir die Sache klar. Klaus Kramer
  • verwirrt
    von REDAKTION am 16.03.2017 um 13:19
    In Ibumetin forte ist lediglich ein Wirkstoff, nämlich Ibuprofen enthalten. Dieser gehört zur Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Acetylsalicylsäure (ASS) ist in diesem Präparat also nicht als Wirkstoff enthalten. Wenn Sie jedoch nach der Einnahme von ASS schon einmal einen Asthmaanfall erlitten haben oder wenn allergische Hautreaktionen oder allergischer Schnupfen aufgetreten sind, sollten Sie auch keine NSAR (wie z.B. Ibumetin forte) einnehmen, da nach der Anwendung von NSAR die gleichen Reaktionen wie nach der Einnahme von ASS zu befürchten sind.
  • verwirrt
    von 7112910 am 16.03.2017 um 11:04
    S.g. Konsument-Tester! Ich bin etwas verwirrt, was Ibumetin forte betrifft. Bei der Suche nach einem Medikament, das nur Ibuprofen enthält, bin ich auf dieses Medikament gestoßen. Allerdings steht bei den Nebenwirkungen, dass die Acetylsalicylsäure im Magen Nebenwirkungen auslöst. Nun frage ich mich: wenn unter dem Wirkstoff nur Ibuprofen angeführt ist, ist das dann die Acetylsalicylsäure? Und wenn ja, warum gibt man nicht diese an? Ich bin kein Mediziner - aber interessiere mich und bin gespannt auf die Antwort. Besten Dank im Voraus! Klaus Kramer