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Medikamente: Neo-angin und Sinupret

Hals-, Zahnfleisch- und Nebenhöhlenentzündungen

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Konsument 12/2007 veröffentlicht: 14.11.2007

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neo-angin

neo-angin: wenig geeignet bei Hals-, Mund-, Zahnfleischentzündungen (Foto: Ehrensberger) Wenig geeignet  bei Halsentzündungen, weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen ist. Halsentzündungen werden meist durch Viren verursacht, gegen die Antiseptika nur lückenhaft oder gar nicht wirksam sind. Bakterien in tieferen Schleimhautschichten werden nicht erreicht.

Wenig geeignet  bei Mundschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen. Nicht sinnvolle Kombination von zwei Antiseptika. Monopräparate mit einem geeigneten Antiseptikum sind vorzuziehen. Die enthaltenen Wirkstoffe Cresol und Dichlorbenzylalkohol töten Bakterien und Pilze ab, allerdings nur oberflächlich.

Mikroorganismen in tieferen Schleimhautschichten erreichen sie nicht. Da auch nützliche Bakterien in der Mund- und Rachenschleimhaut abgetötet werden, Viren, die Halsentzündungen meist verursachen, jedoch nur lückenhaft oder gar nicht, wird das Präparat als wenig geeignet eingestuft. Menthol, das ätherische Öl der Pfefferminze, wirkt leicht kühlend auf der entzündeten Schleimhaut und sorgt für frischen Atem.

Präparat: neo-angin Pastillen 24 Stück
Wirkstoffe: Dichlorbenzylalkohol, p-Pentyl-m-cresol (Cresol), Menthol
Preis: € 5,65

Anwendung: Alle 2 bis 3 Stunden 1 Pastille langsam im Mund zergehen lassen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Die Lutschtabletten können die Mundschleimhaut angreifen und reizen, vor allem, wenn sie über längere Zeit in der Backentasche verbleiben.

Schwangerschaft und Kinder: Kinder unter vier bis sechs Jahren sollten keine Lutschtabletten bekommen. Säuglinge und Kleinkinder verschlucken die Tabletten oft, bevor diese sich vollständig aufgelöst haben. Da das Mittel als „wenig geeignet“ bewertet wird, sollte es insbesondere Kindern nicht verabreicht werden.

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