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Nahrungsergänzung für Sportler

Muskeln aus der Dose

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 17.03.2004, aktualisiert: 25.03.2004

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Mittel, die nichts bringen

Aber: Die Einnahme solcher Erzeugnisse ist für all jene weitgehend sinnlos, die nicht hauptberuflich Leistungssport betreiben. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ambitioniertes Training in der Kraftkammer oder für einen Marathon fällt nicht darunter, auch wenn der Schweiß fließt.

Meist essen wir zuviel Protein

Zur optimalen Proteinzufuhr für Sportler existieren unzählige Studien mit teils sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Aber: Generell ist die Proteinzufuhr mit der üblichen Ernährung in unseren Breiten zu hoch. Es wird mehr Protein zugeführt, als – selbst bei extremem Training – für den Aufbau von Muskelmasse benötigt wird. Zusätzliche Mittel sind also vollkommen unnötig, ab einer Menge von 4 Gramm pro Kilo Körpergewicht drohen sogar Schäden durch die erhöhte Belastung der Nieren.

Uneinheitliche Lage bei Aminosäuren

Ähnlich uneinheitlich ist die Lage bei Aminosäurepräparaten. Für verzweigtkettige Aminosäuren gilt, dass sie die Ausdauer steigern könnten, erwiesen ist das nicht zweifelsfrei. Grundsätzlich werden aber mit einer ausgewogenen Nahrung ausreichend Aminosäuren auch für sportliche Betätigung aufgenommen.

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